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EU-Neuwagen bei Budde - Ihre Vorteile

Motorsport

Boxenteam

Sie erhalten bei uns nur hochwertige Teile für Motorsportfahrzeuge. Diese haben sich in zahlreichen Einsätzen bewährt. Auch wenn wir erprobte, von Material und Fertigung hochwertige Produkte anbieten, sind diese immer auf beste Leistung und nicht auf höchste Lebensdauer und Komfort ausgelegt. Es ist deshalb immer von einer geringeren Lebensdauer als bei Serienteilen auszugehen. Der Verschleiß und die Haltbarkeit richtet sich nach Ihren speziellen Einsatzbedingungen. Motorsportteile sind in der Regel handgefertigte Teile, die vom Umtausch ausgeschlossen sind, wenn sie eingebaut oder in Betrieb genommen worden sind. Der Einbau vieler Teile erfordert oft eine besondere Qualifikation und Erfahrung, die in "normalen" Kfz-Werkstätten nur selten vorhanden sind. Dazu werden häufig Spezialwerkzeuge und Messvorrichtungen benötigt. Wir erledigen für Sie die fachgerechte Installation zum attraktiven Paketpreis.

Einer unserer Schwerpunkte liegt im Fahrwerksbereich. In enger Zusammenarbeit mit dem führenden Fahrwerksspezialisten KW Automotive GmbH können wir auch Ihrem Fahrzeug die optimale Performance verleihen. Wir verfügen über die benötigte technische Ausrüstung, eine präzise Radlastwaage und einen modernen 3D-Achsmessstand. Dieses und die Erfahrung unserer Mitarbeiter verhelfen Ihrem Fahrzeug zu der Fahrdynamic, die Sie erwarten.



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Jan Hoffmann ist Deutscher DMSB Slalom - Meister! Nachdem Jan im vergangenen Jahr nur durch unglaubliches Pech am Gewinn der Meisterschaft gehindert werden konnte, hat er sich in diesem Jahr mit einer wahrlich meisterhaften Leistung den Titel auf dem schnellen und zuverlässigen Budde Automobile Mazda MX5 erkämpft. Die Entscheidung fielen erst im letzten Rennen der Endläufe im Fahrsicherheitszentrum Schlüsselfeld am 8.10.2017. Bis zuletzt war offen, wer den Titel in diesem Jahr gewinnt. Als zusammengerechnet wurde, hatte Jan Hoffmann mit knapp 15/100 Sekunden die Nase vorne und holte sich die Meisterschaft. Wir gratulieren und freuen uns schon auf die Saison 2018!



Automobil-Meisterschaften des ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt e. V

Steve-Nicola Zocher holt sich den Titel bei den diesjährigen Meisterschaften! Er startete auf dem Budde Automobile Mazda MX5 mit seinen Team-Kollegen Janos Wenzel, der den 3. Platz belegte und Daniel Streritberg, der sich den 6. Platz sicherte. Mit viel fahrerischem Können haben die drei Nachwuchsfahrer vom ersten Tage an erfahrenen Piloten das Leben schwer gemacht und ein unglaubliches Ergebnis geliefert. Wir gratulieren zu dieser Superleistung und freuen uns auf die neue Saison 2018!



 

Motorsportsaison 2017

 

Liebe Motorsportfreunde, sie werden sicher schon bemerkt haben, dass wir in diesem Jahr kein Tagebuch führen. Unser Betrieb boomt, wir sind schon wieder am Erweitern, das Personal ist knapp und die tägliche Arbeit muss getan werden. Da bleibt leider nur wenig Zeit zum Berichten. Wir sind natürlich auch in diesem Jahr wieder dabei. Jan Hoffmann ist gewohnt schnell und erfolgreich mit dem Mäxchen unterwegs und holt sich einen Sieg nach dem anderenErich Budde treibt auch den GT86 über die Strecke, leider in diesem Jahr bei etwas weniger Veranstaltungen. Der Terminkalender lässt nicht mehr zu, ein Motordefekt zum Saisonbeginn in Oschersleben war auch kein optimaler Auftrakt. Die restliche Saison nutzt er, um einige Weiterentwicklungen im Motorenbereich in verschiedenen Leistungsklassen für die verschiedenen Einsatzbereiche Straße, Rally und Rennen zu testen. Zusätzlich haben wir noch ein weiteres Fahrzeug aufgebaut, einen schwarzen Mazda MX5. Dieses Fahrzeug wurde dem ADAC Niedersachsen / Sachsen Anhalt zur Verfügung gestellt und wird für die Jugendförderung eingesetzt. Es ist vom ersten Tage sehr erfolgreich unterwegs und belegt regelmäßig Podiumsplätze. Insgesamt pilotieren 3 junge Fahrer den MX5 in der Klasse G4. Wir betreuen das Fahrzeug an der Rennstrecke und sind sicher, dass die jungen Nachwuchsfahrer bereits in ihrer ersten "richtigen" Motorsportsaison im NAS-Cup am Ende recht weit oben zu finden sind.



                               Die Motorsport - Saison 2016 beginnt am 28.3.2016 !

                                                    Das Motorsport-Tagebuch

 

Für die aktuelle Saison hat es einige Veränderungen gegeben. Der erfolgreiche Budde Automobile Toyota GT86 wurde über den Winter weiter technisch modifiziert und sollte noch etwas  leistungsfähiger werden. Die ersten Wettbewerbe müssen zeigen, ob die Technik auch in der Praxis funktioniert.  Als weiteres Fahrzeug haben wir einen zweiten Mazda MX5 aufgebaut, der technisch weitgehend identisch mit dem bisherigen, in der Gruppe G5 eingesetzen Fahrzeug ist. Einzig der Motor ist mit 81 kw (110 PS) deutlich stärker, weshalb dieser Wagen in der höheren Klasse G4 startberechtigt ist. Dadurch wird vermieden, dass sich 2 Fahrzeuge aus demselben Stall gegenseitig die Platzierung streitig machen. Ganz nebenher passt dieser neue, glänzend schwarz lackierte Wagen perfekt in das neue Reglement für die Deutsche Meisterschaft und wird hier vermutlich die Ergebnisliste nicht unerheblich beeinflussen. Der bisher sehr erfolgreiche blaue MX5 erfuhr im Winter lediglich eine ausgiebige Überholung und sollte wie gewohnt zuverlässig und schnell seine Klasse dominieren.

Wir warten jetzt ungeduldig auf die ersten Rennen. Bald ist es so weit!



                                               Saisonauftakt 28. März 2016

Wie im letzten Jahr nutzten wir zum Saisonauftakt den Wettbewerb in Unna-Bönen. Hier sollte der neu aufgebaute Budde Automobile G 4- Mazda MX5 seine Feuertaufe erleben. Um einen direkten Vergleich ziehen zu können, trat dieses Fahrzeug gegen den perfekt laufenden Budde Automobile G5 - Mazda MX5 an. Als Fahrer standen auf dem neuen Fahrzeug Erich Budde und -um eine wertvolle zweite Einschätzung zu erhalten - Altmeister Dieter "Japanese" Schüller zur Verfügung. Den G5- MX5 pilotierte der in dieser Gruppe fast unschlagbar schnelle Jan Hoffmann. Der Wettbewerb endete dann auch planmäßig: beide Fahrzeuge dominierten nicht nur ihre Gruppen G4 und G5, sondern auch die gesamte Gruppe G mit sehr leistungsstarken Fahrzeugen wie Renault Megane Turbo, Corsa OPC  usw. Jan Hoffmann holte sich mit großem Abstand auf den Zweitplatzierten nicht nur den Klassensieg, sondern gewann auch die Gruppe G.  In der G4 siegten  Erich Budde vor Dieter Schüller und belegten damit gleichzeitig hinter Jan Hoffmann die Plätze 2 und 3 im Gesamtergebnis der Gruppe G. Wenn das kein gutes Omen für die neue Saison ist? Dieser Wettbewerb hat gezeigt, dass an dem neuen Fahrzeug noch ein wenig Feinabstimmung nötig ist, die aber bis zu den DM-Läufen am kommenden Wochenende vorgenommen wird.  



2. / 3. April 2016, Oschersleben

Auf der bekannt schnellen Grand Prix Strecke war erstmals ein superschneller Kurs gesteckt, der über die gesamte Streckendistanz ging. Auf solchen Strecken ist der Budde Automobile Toyota GT86 zu Hause. Bei schönstem Frühlingswetter begann der Wettbewerb pünktlich. In der Gruppe F10 fuhr Erich Budde bereits im Trainingslauf konkurrenzlos schnell und legte mit 1:51 Min die Messlatte für die übrigen 8 Teilnehmer der Startgruppe unerreichbar hoch an. Im 1. Wertungslauf sah es genau so aus, seine fehlerfreie Rundenzeit von 1:49,95 Min bedeuteten jetzt schon einen Vorsprung von unglaublichen fast 13 Sekunden auf den nächstschnellsten Fahrer! Damit sollte der 1. Platz gesichtert sein.  Dann kam es jedoch ganz anders: Bei einem solchen Vorsprung konnte es sich Erich Budde leisten, volles Risiko zu fahren, denn selbst mehrere geworfene Hütchen könnten den Sieg nicht verhindern. In der Hasseröder Kurve geschah es dann: im extremen Grenzbereich warf der GT86 urplötzlich und ohne Ankündigung das Heck herum, es folgte bei hoher Geschwindigkeit ein Dreher über die Wiese. Noch im Drehen legte Erich Budde den 1. Gang ein, um das Rennen wieder aufzunehmen, bemerkte aber dann ein hässliches Geräusch aus dem Motorraum. Im Rückspiegel bemerkte er eine riesige Ölnebelwolke hinter sich. Das sah nach einem schwerwiegenden Defekt aus. Er ließ deshalb das Fahrzeug ausrollen und verließ die Strecke. Ein Blick unter die Motorhaube zeigte einen völlig verölten Motorraum. Hier lag auch die Ursache für den Dreher: Ölspritzer waren auf das Hinterrad gelangt und verursachten den Abflug. Glücklicherweise war die Ursache für den Ölverlust harmlos: die Schraube der Kurbelwellen-Riemenscheibe hatte sich gelöst, weshalb die Welle etwas zu viel Spiel bekam und Öl am Simmering herausdrückte. Nachdem der GT86 mit dem Bergefahrzeug ins Fahrerlager gebracht wurde, war die Reparatur in wenigen Minuten erledigt, die Schraube wieder fest angezogen und das Fahrzeug vom Öl gereinigt. Es stand jetzt einem Start im nächsten Rennen nichts mehr im Wege. Durch den Ausfall kam es zu einer kleinen Sensation: Lilo Krug gewann verdient ihr erstes und vermutlich auch schnellstes Rennen in Oschersleben!

Im 2. Rennen zeigte sich dasselbe Bild: mit dem vorhergegangenen Defekt im Gedächtnis fuhr Erich Budde schnell, aber etwas verhaltener, um auf ungewohnte Reaktionen und Geräusche des Fahrzeugs rechtzeitig reagieren zu können. Dennoch dominierte in beiden Wertungsläufen der Budde Automobile GT86 und Erich Budde holte sich mit 18 Sekunden Vorsprung den Sieg!  2. wurde Michael Gatzke ebenfalls auf Toyota GT86. 

 

In der Gruppe G4 waren auf dem neu aufgebauten schwarzen Budde Automobile Mazda MX5 die Piloten Jan Hoffmann und Hartmut Grebe am Start. Wie erwartet war das Fahrzeug sehr flott unterwegs und fuhr superschnelle Zeiten. Jan musste sich aber dem schnellen Fahrer Henrik Stoldt geschlagen geben, der in der letzten Saison auf seinem BMW meistens das Nachsehen gegen Jan hatte und sich deshalb einen identischen Mazda MX5 aufgebaut hatte, um Meisterschaftschancen zu haben. Hartmut Grebe belegte gegen die starken Konkurrenten einen hervorragenden 5. Platz.  Im 2. Rennen gab es fast dasselbe Ergebnis, nur landete Jan Hoffmann dieses mal knapp auf Platz 3.

 

Am nächsten Tag folgte der Wettbewerb auf der Kartbahn. Hier wiederholte sich das Ergebnis vom Vortag. Vor einer großen Zuschauerkulisse zeigte der Budde Automobile GT86, dass er auch auf einer engeren Strecke schnell zu bewegen ist. Erich Budde fuhr uneinholbar mit 12 Sekunden Vorsprung auf Platz 1

Jan Hoffmann war ebenfalls mit dem Budde Automobile MX5 am Start und lieferte sich mit Henrik Stoldt einen spannenden Kampf um hundertstel Sekunden. Im ersten Lauf hatte Jan mit 5/100 Sekunden die Nase vorne, riskierte aber im 2. Lauf etwas zu viel und kickte im Drift ein Hütchen weg. So blieb ihm auch an diesem Tag nur der 2. Platz gegen einen unglaublich starken Gegner.

 

Das erste Rennwochenende brachte dann wertvolle Erkenntnisse: die in der Winterpause vorgenommenen Modifikationen am GT86 haben sich sehr gut bemerkbar und das Fahrzeug deutlich schneller gemacht. Beim neu aufgebauten MX5 müssen noch einige Details in der Abstimmung vorgenommen werden, um die volle Performance zu erreichen. Gute Aussichten für die nächsten Rennen! 

 



16. / 17. April: Flugplatz Meschede

Wie in jedem Frühjahr war der Flugplatz Meschede-Schüren fest in der Hand der deutschen Slalom-Elite. Die beiden Läufe mit Wertung zur DMSB Slalom-Meisterschaft Deutschland Nord fanden bei kaltem, aber überwiegend trockenem Wetter statt. Einige sehr kurze Schauer konnten die Ergebnisse glücklicherweise kaum beeinflussen.

An beiden Tagen begannen die Rennen mit den Fahrzeugen der seriennahen Gruppe G. Hier startete wie gewohnt Jan Hoffmann auf dem mittlerweile bundesweit bekannten Budde Automobile Mazda MX5. Jan ließ hier zu keinem Zeitpunkt Zweifel darüber aufkommen, welches Ergebnis er für sich in Anspruch nahm: den Sieg! Genau so kam es dann auch. Jan dominierte seine Klasse mit sehr deutlichem Abstand und gewann überlegen an beiden Tagen seine Läufe. Er schaffte sogar noch das Kunststück, am Samstag in der Gesamtwertung der Gruppe G  hinter Roland Wallrab auf dem bärenstarken BMW M3 CSL und dem ehemaligen Deutschen Meister Daniel Dichter auf BMW 318iS den 3. Platz und am Sonntag den 4. Platz zu belegen. Wir gratulieren zu dieser Superleistung. Jan findet sich aktuell in der Zwischenwertung der Meisterschaft in den obersten Rängen wieder und wird sich von dort vermutlich nicht so schnell vertreiben lassen.

Der Budde Automobile Toyota GT86 wurde wie gewohnt von Erich Budde pilotiert. Für ihn war es ein sehr wichtiges Rennen, um seine Position in dieser Saison festzustellen, starteten doch in seiner sehr gut besuchten Klasse F10 zwei der absoluten TOP-Fahrer, die beide den Titel des Deutschen Meisters anpeilen können und deren Zeiten bisher noch nie vom GT86 erreicht werden konnten: Lars Bröker auf Honda Civic R-Type und Ralph Orth auf BMW 320iS. 

Bereits im Trainingslauf am Samstag zeigte sich, dass der Abstand dank der Weiterentwicklung des GT86 zu den beiden Top-Fahrern mit nur noch 1 bis 2 Sekunden denkbar knapp geworden und damit endlich in Schlagreichweite gekommen war. Dieses bestätigten dann auch die beiden Wertungsläufe: Lars Bröker holte sich den 1. Platz, Ralph Orth den 2. und Erich Budde den 3. Platz in der Endabrechnung.  Im Rennen musste Erich Budde feststellen, dass der GT86 so schnell geworden war, dass der Drehzahlbegrenzer jetzt viel zu früh einsetzte und zum Hochschalten zwang. Dadurch ging wertvolle Zeit verloren. Erich Budde entschloss sich deshalb noch am Abend, das Mapping im Steuergerät ein wenig zu modifizieren und dem Toyota 500 Umdrehungen mehr zu gönnen, was der Motor problemlos verdaut. Diese kleine Veränderung zeigte dann am folgenden Sonntag Wirkung: Der Abstand zu den beiden domínierenden Fahrzeugen schrumpfte bereits im Trainingslauf auf nur noch wenige Zehntel Sekunden! Dann kam der 1. Wertungslauf und hier gab es dann eine Überraschung: Der Toyota lag knapp mit 1/10 Sekunde vor Lars Bröker und sogar fast 7/10 Sekunden vor Ralph Orth an 1. Stelle! Lars zeigte dann im 2. Wertungslauf sein Können und legte eine neue Fabelzeit hin, die von Ralph Orth nur um 3/10 Sekunden verpasst wurde, ihm aber durch 2 Pylonenfehler 6 Strafsekunden einbrachte. Erich Budde versuchte, den Anschlus zu halten und fuhr mit dem Messer zwischen den Zähnen. Dabei übertrieb er es aber ein klein wenig und kickte mit dem Heck ein Hütchen weg, was ihm 3 Strafsekunden einbrachte. Um nichts weiter zu riskieren, bewegte er den GT86 von da an taktisch richtig im Sicherheitsmodus über die Strecke, blieb ohne weitere Fehler zwar unter den Zeiten von Bröker und Orth und holte sich im Endergebnis Platz 2.

 

Insgesamt betrachtet verlief das Wochenende sehr erfolgreich und sogar noch etwas besser als erwartet.  Am kommenden Wochenede folgen auf dem Flugplatz Eggenfelden 2 Läufe zur Deutschen Slalom-Meisterschaft. Dieser superschnelle Kurs liegt dem GT86 ganz besonders gut. Wir werden sehen, ob sich das auch in der Platzierung wiederfindet....



23. / 24.4. 2016: Flugplatz Eggenfelden

Die bekannt schnelle DM-Strecke ist ein Highlight der Saison und passt von der Charakteristik sehr gut zum Budde Automobile Toyota  GT86. So war es nicht verwunderlich, dass Erich Budde am Samstag trotz sehr starker Konkurrenz bereits im Trainingslauf die schnellste Zeit fuhr. In den beiden Wertungsläufen lief es dann leider nicht so rund: es schlichen sich einige vermeidbare Fahrfehler ein, die viel Zeit kosteten und zudem jeweils 3 Strafsekunden einbrachten. Erich Budde musste sich im Endergebnis mit dem 2. Platz in der Klasse F10 zurieden geben.

Der Wettbewerb am Samstag hatte gezeigt, dass für die gegen den Mescheder Kurs am vergangenen Wochenende viel schnellere Strecke eine kleine Änderung im Setup erforderlich war. Dieses war schnell erledigt und zeigte am Sonntag dann auch den gewünschten Effekt: der GT86 ließ sich viel entspannter, präziser und schneller bewegen. Ohne Mühe fuhr Erich Budde im Trainingslauf wieder die schnellste Zeit, bestätigte diese mit nur 13/100 Sekunden Differenz auch im ersten Wertungslauf, handelte sich aber mit einem verschobenen Hütchen 3 Strafsekunden ein. Da ein Konkurrent jedoch rund 2 Sekunden schneller war mit ebenfalls 3 Strafsekunden, ein anderes langsameres Fahrzeug ohne Strafpunkte geblieben war und damit auf Platz 1 lag, belegte er nach dem 1. Wertunglauf in der F10 "nur"den 3. Platz. Im 2. Wertungslauf musste er deshalb noch  zulegen, um den Sieg holen zu können und trieb den GT86 noch einmal deutlich schneller über den Kurs. Nach der gestoppte Zwischenzeit lag er im 2. Wertungslauf zunächst vorne. Aber dann war er einen kurzen Moment etwas unkonzentriert, verpasste kurz vor dem Ziel an dem schnellsten Streckenabschnitt den Bremspunkt um vielleicht einen Meter und räumte in einer Spurgasse mehrere Hütchen ab. Es kostete viel Zeit, das querstehende Fahrzeug wieder abzufangen, damit war der Sieg verschenkt. Es fehlten in der Endabrechnung an reiner Fahrzeit incl. der 3 Strafsekunden des 1. Laufs lediglich rund 0,6 Sekunden für Platz 1. Mit den zusätzlichen 24 Strafsekunden im 2. Lauf blieb ihm nur noch der undankbare 6. Platz. Als kleiner Trost blieb, dass er trotz dieses halben Abflugs und dem damit verbundenen Zeitverlust noch die zweitschnellste Zeit im 2. Wertungslauf in der F10 fahren konnte.

 

Der schwarze Budde Automobile Mazda MX5 war ebenfalls mit dem Fahrer Hartmut Grebe in der Klasse G4 am Start. Hartmut fährt das Fahrzeug mittlerweile routiniert und schnell. So zeigte er auch sein Können in Eggenfelden. Schnell und unspektakulär zog er seine Runden und erkämpfte sich an beiden Tagen in einer gut besetzten Klasse jeweils Platz 3

Jan Hoffmann war am Sonntag ebenfalls in der Klasse G5 mit dem blauen Budde Automobile MX5 (als "Mäxchen" mittlerweile überall bekannt und gefürchtet) auf der Kartbahn bei einem Lauf zum Sauerlandpokal unterwegs. Bisher war die Kartbahn immer ideales Revier für Mäxchen. So auch am Sonntag. Jan zeigte der Konkurrenz wie es ging und holte sich nicht nur den Klassensieg, sondern gegen starke Konkurrenz sofort den Gesamtsieg in der Gruppe G.  



Pfingstwochenende

Am 14., 15. und 16. Mai standen im hohen Norden 3 Rennen  im Terminkalender. Die Serie begann auf dem Flugplatz "Hungriger Wolf" bei Itzehoe. Die bekannt schnelle Strecke wurde durch leichte Modifikationen noch einmal schneller gemacht und dadurch zum idealen Revier für den Budde Automobile GT86, der von Erich Budde an den Start gebracht wurde. In der Klasse G5 trat wie gewohnt Jan Hoffmann mit dem Budde Automobile Mazda MX5 an. Wie erwartet trieb Jan den MX5 überlegen über die Strecke und sicherte sich mit fehlerfreien Läufen und Bestzeiten Platz 1 auf dem Treppchen. Nach der Mittagspause startetet die Gruppe F10. Bereits nach dem Trainingslauf zeigte sich, dass der GT86 die sehr hoch angesetzten Erwartungen erfüllen konnte, denn kein Konkurrent kam auch nur annähernd an die Zeiten von Erich Budde heran, der nach der Datenaufzeichnung mit  bis zu 181 km/h durch die Pylonen wedelte. Nach den beiden Läufen war dann auch das Ergebnis offiziell: Erich Budde gewann mit 21! Sekunden Abstand zum Zweitplazierten die Klasse F10.

 

Am Sonntag startete auf dem Flugplatz Eggebek bei kaltem und windigen Wetter und sporadischen kurzen Regenschauern das erste Rennen wieder mit der Klasse G5. Jan Hoffmann hatte die Slicks am Fahrzeug belassen und war fest entschlossen, sein Ergebnis vom Vortag zu wiederholen. Die deutlich langsamere und enger gesteckte Strecke kam dem MX5 eher entgegen und so war es nicht verwunderlich, dass Jan die Vorzüge des Mazda nutzte und wieder überlegen den Klassensieg einfuhr.  Dieser zweite Sieg war für Erich Budde natürlich ein Ansporn, es Jan gleich zu tun. Leider spielte das Wetter nicht mit, denn schon in der Mittagspause regnete es in Strömen und hörte auch bis zum Ende des Rennens nicht mehr auf. Erich Budde hatte erstmals auf ungewohnte Michelin Regenreifen gesetzt und damit vorher keine Erfahrungen sammeln können. Entsprechend vorsichtig begann er auch den Trainingslauf, um die Reaktionen des Fahrzeugs kennen zu lernen. Trotz der sehr verhaltenen Fahrweise konnte er die zweitschnellste Trainingszeit erzielen. In den beiden Wertungsläufen waren die nagelneuen Gummis dann auch angefahren und begannen, deutlich mehr Grip aufzubauen. Dieses schlug sich dann auch in den Fahrzeiten nieder, die erheblich schneller waren und im Ergebnis mit "nur" 11 Sekunden Abstand zum Zweitplatzierten Michael Gatzke (ebenfalls auf Toyota GT86) den nächsten Sieg in Folge bedeutete. 4 Rennen und 4 Siege, das gab Hoffnung für die Läufe am Pfingstmontag. So fand der Tag auf der traditionellen Abendveranstaltung der ausrichtenden Vereine mit der Siegerehrung und einem leckeren Essen seinen Ausklang.

Am Montag hatte sich das Wetter beruhigt, es war weniger windig, kühl, aber trocken. Wie am Vortag startete zuerst die Klasse G5 mit Jan Hoffmann am Start. Jan war fest entschlossen, nach seinen beiden Siegen auch an diesem Tag ganz oben auf dem Treppchen zu stehen. Entsprechend schnell begann er mit dem Trainingslauf. Zu Beginn der 2. Runde bremste er etwas zu spät ab, der MX5 driftete in einer schnellen Linkskurve leicht mit dem Heck nach außen und fuhr  gleichzeitig über eine hochstehende Kante der Betonstrecke. Als Jan routiniert das Fahrzeug durch Gegenlenken abfing, bekamen die Räder wieder Grip und Jan schoß geradeaus auf den Streckenrand zu. Das Fahrzeug schlug frontal in den 1 Meter hohen Erdwall ein, hob steil ab, durchschlug im Flug einen Metallgitterzaun und landete recht unsanft zwischen den Panels der Solarkraftanlage. Für die Zuschauer war das Fahrzeug hinter dem Erdwall nicht mehr zu sehen und man befürchtete schon das Schlimmste. Nach langen 10 Sekunden sah man, dass Jan über den Erdwall zurück zur Strecke kletterte und signalisierte "Bin OK!" Durch den Unfall musste das Rennen längere Zeit unterbrochen werden, um das beschädigte Fahrzeug aus der Gefahrenzone zu bergen.  Durch den sehr heftigen Aufprall war Jan kräftig durchgeschüttelt worden, aber dank der Sicherheitsausstattung des Fahrzeugs ohne äußerlich erkennbare Verletzungen geblieben. Trotzdem ging es erst einmal in den bereitstehenden Rettungswagen zur ersten Untersuchung. Hier wurde entschieden, dass eine genauere Untersuchung im Krankenhaus angezeigt war und Jan mit dem RTW abtransportiert. Nach einer gründlichen Diagnose konnte Jan glücklicherweise das Krankenhaus am Nachmittag wieder verlassen. Eine erste Untersuchung des MX5 ergab eine erhebliche Beschädigung des Vorderwagens, die aber weitaus geringer ausfiel als befürchtet. Mit etwas Glück wird der Wagen in ein paar Tagen wieder einsatzfertig sein. Jan und Mäxchen (so heißt der MX5 mittlerweile) sind eben hart im Nehmen ;-)   

Nach diesem Schreck blieb es an Erich Budde, den "Triple" mit einem 3. Sieg auf dem GT86 voll zu machen. Bei guten Bedingungen zeigte er deshalb schon im Trainingslauf, wo die Referenzzeit in der Klasse F10 lag. In seinen beiden folgenden Wertungsläufen, die er mit nur 2/100 Sekunden Differenz und den schnellsten Zeiten absolvierte, lag er schon mit 8 Sekunden kaum einholbar vorne. Deshalb konnte er es wagen, im 3. Wertungslauf etwas mehr zu riskieren und legte noch einmal deutlich zu. Mit einer Zeitverbesserung von 2 Sekunden stand das Ergebnis dann schnell fest: der 3. Sieg in Folge an diesem Wochenende!  Michael Gatzke auf dem zweiten GT86 verpasste  um denkbar knappe 14/100 Sekunden Platz 2 und musste sich heute mit Platz 3 zufrieden geben. 

Mit diesem Erfolg geht man gerne in die Sommerpause. Diese endet am 2.7. mit dem nächsten Rennen auf dem Flugplatz Weeze

 

 



Jan Hoffmann, Gruppensieg Neuss

11.06.2016   Verkehrsübungsgelände TÜV Neuss. Auf der fahrerisch sehr anspruchsvollen Strecke wurde ein Wettbewerb mit Wertung zum Sauerland-Pokal ausgerichtet. Jan Hoffmann hatte deshalb mit dem wieder reparierten MX5 genannt, nicht zueletzt, um nach dem Rennunfall seine Einsatzfähigkeit und die des reparierten Fahrzeugs zu testen. Mangels Teilnehmer wurde der MX5 in die Klasse G3 mit bekannt schnellen und leistungsstarken Fahrzeugen hochgestuft. Wer die winklige Neusser Strecke mit wechselnden Fahrbahnbelägen und reichlich Bodenwellen kennt, der weiß, dass es hier in erster Linie auf den Fahrer und das Fahrwerk und nicht auf extreme Motorleistung ankommt. Das war dann auch der Grund, warum Jan mit dem nur 90 PS "starken" Budde Automobile MX5 zum Erstaunen der Zuschauer mit einer fahrerischen Meisterleistung alles regelrecht in Grund und Boden fuhr. Er gewann nicht nur die Klasse, sondern holte sich sofort den Gesamtsieg in der Gruppe G. Dieses Ergebnis zeigte, dass Fahrer und Fahrzeug wieder Topfit sind und optimistisch auf die nächsten hochklassigen Wettbewerbe schauen dürfen.



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02.07.2016 Flugplatz Weeze, Lauf zur DMSB-Slalom-Meisterschaft Deutschland Nord. Die schnelle Strecke ist bei den Fahrern sehr beliebt, deshalb hatte der AC Mülheim als Veranstalter ein übervolles Starterfeld zu melden. Der Wettbewerb begann mit der Gruppe G, in der auch der Budde Automobile Mazda MX5 am Start war. Neben Jan Hoffmann hatte auch Mike Hellweg seinen ersten Einsatz auf dem Fahrzeug. Mike startete verspätet in dieser Saison, denn die Vorbereitung auf sein Abitur hatte Vorrang. Den ersten Fahrversuch hatte er im Herbst 2015 auf dem Fahrzeug bei den NAS-Cup-Endläufen auf dem Flugplatz Höxter erfolgreich absolviert. Seitdem hatte er keinen Wettbewerb mehr bestritten und musste praktisch bei Null anfangen. Jan dominierte die Klasse wie erwartet mit schnellen fehlerfreien Zeiten, aber auch Mike bewies, das er das Fahren in der langen Pause nicht verlernt hatte. Nach einem zur Eingewöhnung verhalten gefahrenen Trainingslauf trat er kräftig aufs Gas und war im ersten Wertungslauf nur 3/100 Sekunden langsamer als Jan, leistete sich aber 2 Pylonentreffer, die mit 6 Strafsekunden auf sein Ergebnis addiert wurden. Jan hatte deshalb zu ihm und allen nachfolgenden Fahrzeugen so viel Abstand, dass er taktisch klug ohne Risiko im 2. Lauf mit der fast identischen Zeit fehlerfrei zum Sieg fahren konnte. Mike musste dagegen alles auf eine Karte setzen. Er unterbot die bisherigen schnellsten Zeiten in der Gruppe mit einem superschnellen und fehlerfreien Lauf um gut 1,5 Sekunden und holte sich damit trotz der Strafpunkte Platz 2 auf dem Treppchen! Ein besseres Ergebnis kann man nicht erzielen!

Gegen Mittag fuhr dann die mit 30! Teilnehmern größte Startgruppe F10, in der auch neben zahlreichen schnellen Fahrzeugen der Budde Automobile Toyota GT86 am Start war. Wegen dieser großen Anzahl der Fahrzeuge dauerte es rund 45 Minuten, bis alle einmal gefahren waren. Im Trainingslauf erzielte Ralph Orth mit seinem BMW 320iS erwartungsgemäß die schnellste Zeit, der GT86 war ihm aber mit nur knapp 1 Sekunde Rückstand dicht auf den Fersen. Seit dem Lauf in Meschede wusste Ralph, dass der GT86 jetzt jederzeit in Schlagreichweite war. Im 1. Wertungslauf war Der BMW wieder superschnell und fehlerfrei unterwegs, so dass Erich Budde dem Toyota kräftig die Sporen gab. Die Zwischenzeit der 1. Runde ließ auf die bisher schnellste Fahrzeit hoffen, als direkt nach dem Durchfahren der Lichtschranke der Defektteufel zuschlug: ein Sicherungssplint im Schaltgestänge brach und verabschiedete sich, woraufhin sich das Schaltgestänge aushing und einen Gangwechsel unmöglich machte. Erich Budde brach den Lauf deshalb ab und fuhr zurück ins Fahrerlager. Ein neuer Splint war in 2 Minuten eingebaut und das Fahrzeug wieder startklar, aber aus der Wertung. Erich Budde entschloß sich, den 2. Wertungslauf doch noch zu fahren, um wenigstens die schnellste Zeit der Klasse F10 in Angriff zu nehmen. Aber auch dieser Wunsch sollte nicht erfüllt werden. Als er am Start stand, begann es zu regnen und der Regen wurde direkt nach dem Start zu einem Wolkenbruch, so dass die Strecke in Sekundenschnelle regelrecht unter Wasser stand. Bei solchen Verhältnissen fährt man mit Slicks so wie mit abgenutzen Sommerreifen auf Glatteis. Mit langsamer Geschwindigkeit rollte der Toyota deshalb um die Strecke. Ein kleiner Trost war, dass auch ohne den technischen Ausfall aufgrund der Wetterverhältnisse kein brauchbares Ergebnis herausgekommen wäre. Viel mehr Pech konnte man nicht haben und nur noch hoffen, dass der Wettergott am folgenden Sonntag beim Rennen auf dem Flugplatz Mönchengladbach gnädiger gestimmt sei wird. 



3.7.2016 Flugplatz Mönchengladbach, Lauf zur DMSB-Slalom-Meisterschaft Deutschland Nord. Die mit nur knapp 1500 m sehr kurze, enge Strecke ist fahrerisch zwar sehr anspruchsvoll, liegt aber weder dem für hohe Geschwindigkeiten gebauten Budde Automobile Toyota GT86 noch dem Fahrer Erich Budde besonders. Für den Budde Automobile Mazda MX5 und Jan Hoffmann ist sie dagegen ideal. Bei wechselhaftem Wetter startete wie gewöhnlich die Gruppe G. Wie bereits in Weeze zeigte Jan Hoffmann eindrucksvoll, was man mit Mäxchen so alles anstellen kann. Er gewann souverän mit fast 10 Sekunden Vorsprung im Gesamtergebnis und liegt aktuell nach 4 von 10 Läufen in dieser Meisterschaft mit einem komfortablen Vorsprung von 5,3 Punkten an der Tabellenspitze!  Mike Hellweg konnte wegen eines privaten Termins leider nicht teilnehmen.

In der Gruppe F10 mit einem 26 Teilnehmer wieder extrem großen Starterfeld zeigte wie am Vortag Ralph Orth bereits im Trainingslauf, was auf dieser Strecke eine schnelle Zeit ist. Es entbrannten in der Spitzengruppe spannende und harte Kämpfe, was man an den nur sehr geringen Zeitunterschieden erkennen konnte. Die schnellsten 5 Fahrer lagen weniger als 1 Sekunde auseinander, nach dem 1. Wertungslauf führte wieder Ralph Orth, während Erich Budde mit 71/100 Sekunden Rückstand als 4. in der Tabelle verzeichnet wurde. Um nach dem Weezer Desaster noch in der laufenden Meisterschaft eine gute Platzierung erreichen zu können, musste Erich Budde mit "dem Messer zwischen den Zähnen" fahren und alles aus dem GT86 herausholen. Mit dieser Motivation trieb er den Toyota am absoluten Limit über die Strecke, verbesserte seine schon sehr schnelle Zeit um 1,2 Sekunden und holte sich damit den Sieg! 2. wurde mit nur 41/100 Sekunden Rückstand Ralph Orth, der ebenfalls eine fahrerische Superleistung zeigte. Neben dem Gruppensieg holte sich Erich Budde gleichzeitig auch den Gesamtsieg der Gruppe F und durfte ein Fäßchen Hopfenkaltschale als Sonderpreis mit nach Hause nehmen ;-)



23./24.7.2016 Kartbahn Oschersleben. Am Samstag und Sonntag standen 2 Rennen auf der schnellen Kartbahn an mit Wertungen für den DMSB Slalom Cup (Deutschland Nord), Norddeutscher ADAC Slalom Pokal (NAS-Cup), Welfenpokal und Stadtmeisterchaft Hannover an. Am Start: Jan Hoffmann auf dem Budde Automobile Mazda MX5 und Erich Budde auf dem Budde Automobile Toyota GT86. Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite, es war sommerlich sehr warm und trocken.  Wie immer begann der Wettbewerb mit der Klasse G5. Favorit Jan Hoffmann ließ zu keinem Zeitpunkt Zweifel aufkommen, dass er den Sieg für sich beanspruchte. Er war mit dem festen Willen nach Oscherseleben angereist, seine Tabellenführung im DMSB-Pokal weiter auszubauen. Mit superschnellen fehlerfreien Läufen gewann er erwartungsgemäß den Wettbewerb und holte die benötigten Punkte. Noch vor Mittag ging die Gruppe F10 mit dem Budde Automobile Toyota GT86 an den Start. Da mittlerweile die Temperatur auf über 30 Grad angestiegen war, entschloss sich Erich Budde, mit nagelneuen Slicks in harter Mischung zu starten. Im Trainingslauf waren die Reifen noch sehr rutschig, trotzdem fuhr der Toyota schon mit deutlichem Abstand die Tagesbestzeit. Dieses wiederholte sich in beiden folgenden Wertungsläufen. Die Reifen wurden mit jedem Meter immer besser und so gewann Erich Budde mit sehr deutlichem Abstand den Wettbewerb.

Nach diesen Erfolgen waren beide Fahrer entschlossen, am Sonntag das Ergebnis zu wiederholen.  Wie am Vortag trieb Jan Hoffmann den MX5 trotz merklich nachlassender Reifen (die schon die gesamte Saison in Gebrauch waren!) über die Strecke, leistete sich keine Fehler und stand schnell als sicherer Sieger fest. Mit diesem Ergebnis baute er seinen Vorsprung in der Wertungstabelle noch einmal aus. Für Erich Budde sollte es dagegen an diesem Tag sehr schwer werden, denn es hatte sich der bisher unschlagbare Lars Bröker mit seinem unglaublich schnellen Honda Civic R-Type angesagt. Lars Bröker führt aktuell die Tabelle zur Deutschen Meisterschaft an und ist in diesem Jahr der Favorit. Ein mehr als harter Brocken! Lars startete vor Erich Budde und markierte sofort eine Fabelzeit, die niemand für denkbar gehalten hatte. Erich Budde entschloss sich, alles aus dem GT86 herauszuholen und schaffte es, nur knapp eine halbe Sekunde langsamer zu sein als der Honda. Er war aber in Schlagreichweite, denn mit kalten harten Reifen driftete der Toyota öfter einmal durch die Kurven. Dieses sah für die Zuschauer spektakulär aus, kostete aber Zeit. Mit warmen Reifen sollte das deutlich besser gehen. Im ersten Wertungslauf steigerte sich Lars Bröker und legte eine noch schnellere Zeit vor. Erich Budde trieb daraufhin den GT86 hart am Limit über die Strecke, legte perfekte fehlerfreie Runden hin und  beendete diesen Lauf mit unglaublichen 78/100 Sekunden vor Lars Bröker! Damit hatte niemand gerechnet und das sollte auch nicht das Ende sein. Wer Lars kennt, der weiß, dass er sich in einer solchen Situation noch einmal steigern kann und selten Fehler macht. Im 2. Wertunglsauf kam es dann auch so: Lars war noch einmal ca 59/100 Sekunden schneller als in seinem ersten Lauf. Mit einem hauchdünnen Vorsprung ging Erich Budde an den Start. Er wollte das Unmögliche schaffen und durfte sich nicht den kleinsten Fehler leisten. Der GT86 flog "fast auf letzter Rille" mit nur noch wenig Luft nach oben über die Strecke, verbesserte seine Zeit noch einmal um 5/10 Sekunden und brannte eine neue Tagesbestzeit in den Asphalt. Im Gesamtergebnis siegte Erich Budde mit deutlichen 1,47 Sekunden Vorsprung vor Lars Bröker. Einen größeren Erfolg kann ein solches perfekt abgelaufenen Rennwochenende nicht bringen. Mit einem solchen Ergebnis im Gepäck kann das nächste Wochenende mit 2 Läufe zur Deutschen Meisterschaft auf dem Flugplatz Pferdsfeld kommen.



30./31.7.2016, Flugplatz Pferdsfeld.  Der ehemalige Militärflugplatz wurde schon häufig für bekannte Autorennen genutzt. Die enorm lange und sehr breite Landebahn und das weiträumige Gelände bieten idelae Voraussetzungen für hochklassige Motorsportveranstaltungen. An diesem Wochenende waren 2 Läufe zur Deutschen Slalom-Meisterschaft vorgesehen. Erich Budde hatte dort auf der ihm völlig unbekannten Strecke wie gewohnt auf dem Budde Automobile Toyota GT86  in der Klasse F10 genannt. Vor dem Wettbewerb konnte er den Parcour nur einmal mit dem Fahrrad abfahren und erkannte sofort, dass hier der mit Abstand schnellste jemals von ihm bestrittene Wettbewerb  auf ihn wartete. Bei gutem Wetter startete gegen Mittag die Division 4, bestehend aus den Fahrzeugen der Klassen F10 und F11. Bereits im Trainingslauf konnte Erich Budde mit dem GT86 mit einer Fahrzeit von 1:45,21 Sek. mit beruhigendem Abstand zu seinen Konkrrenten die schnellste Zeit in der Klasse F10 fahren und lag damit erstaunlich knapp hinter den PS-Monstern der F11. Deshalb entschied er sich, in den Wertungsläufen nicht am Limit, sondern taktisch etwas verhaltener zu fahren, um nicht einen Fehler und die damit verbundenen Strafpunkte zu kassieren oder gar von der Strecke zu fliegen. Die Taktik ging auf und Erich Budde gewann die Klasse F10 mit über 3 Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten. Die Datenauswertung ergab, dass die Höchstgeschwindigkeit 191 km/h betragen hatte und öfter mal deutlich über 180 km/h lag. Es stand aber auch fest, dass mit einigen Trainingsrunden eine weitaus schnellere Zeit möglich gewesen wäre.  Der Sonntag sollte es nach diesem Erfolg bringen. Der Abend endete bei schönem Sommerwetter mit einem leckeren gemeinsamen Essen vor der Flugzeughalle.

Nach dem erfolgreichen Samstag sprach nichts dagegen, dass dieses Ergebnis am Sonntag wiederholt werden könnte. Im Trainingslauf wollte Erich Budde jetzt mit etwas besseren Streckenkenntnisse den GT86 etwas härter rannehmen und seine Zeit deutlich verbessern. Dieses gelang dann auch und der GT86 flog im Training fast 2 Sekunden eher durch die Lichtschranke als am Samstag. Zum Ende des Trainingslaufs musste er aber auch feststellen, dass sich der Toyota nur noch unwillig in höhere Drehzahlen treiben ließ und ein deutlicher Leistungsverlust spürbar war. Dieses ließ nichts Gutes ahnen, und genau so kam es dann auch: als Erich Budde vor der Startampel auf Grün wartete, gab der im Leerlauf drehende Motor urplötzlich ungewohnte  Geräusche von sich und die Motorkontrollleuchte zeigte einen Fehler.  Es blieb nichts anderes übrig, als den Lauf abzubrechen und das Fahrzeug ins Fahrerlager zurückzufahren. Um nicht ganz umsonst dagewesen zu sein, durfte er (jedoch ohne Wertung, weil nicht mit dem angemeldeteten Fahrzeug) auf dem weißen GT86 von Michael Gatzke starten, der mittlerweile in der Werkstatt von Budde Automobile schon ein wenig verbessert worden war, aber sich dennoch weitgehend im Originalzustand befand. Es gelang ihm, mit diesem Fahrzeug deutlich schneller als sein Besitzer zu fahren und Zeiten zu erzielen, die zum 4. Platz gereicht hätten.  Die Suche nach dem Defekt fand in der Woche nach dem Wettbewerb statt und führte zu dem Ergebnis, dass die Reparatur mangels schnell verfügbarer Ersatzteile vermutlich etwas länger dauern wird. Die Einsatzplanung der nächsten Rennen muss jetzt wohl etwas überarbeitete werden. Zum Glück stehen genügend siegfähige Fahrzeuge zur Verfügung....   

 

Jan Hoffmann hatte an diesem Sonntag auf der neuen Strecke der mittlerweile sehr schön ausgebauten Verkehrsübungsanlage Kaiserkuhle (Rüthen) wie üblich mit dem Budde Automobile Mazda MX5 zu einem Lauf für den Sauerlandpokal genannt. Die neue Strecke hatte er bisher ebenfalls noch nie zuvor unter die Räder genommen. Das war für den routinierten schnellen Fahrer aber kein Grund, weniger als gewohnt auf das Gaspedal zu treten. Jan zeigte auch gegenüber den Fahrzeugen der größeren Klassen keinerlei Respekt und führte vor, wie man mit Mäxchen durch die Pylonen flitzen kann. So gewann er nicht nur erwartungsgemäß seine Klasse, sondern sofort die gesamte Gruppe der seriennahen und sogar zum allgemeinen Erstaunen auch die gesamte Gruppe der verbesserten Fahrzeuge. Nach dem Rennen meldete er allerdings den Tod der AVON-Slicks und eine bald fällig Überholung des Fahrzeugs an. Bis zum nächsten Rennwochenende auf dem Flugplatz Ahlhorn sind neue Reifen da und nach diesem Rennen kommt Mäxchen zur Zwischenkur in die Werkstatt.

 

 

 



14.8.2016 Flugplatz Ahlhorn  Für den 5. von 7 NAS-Cup - Läufen hatte der Veranstalter eine gut 3000 m lange, neue und vielseitige  Strecke aufgestellt. Es gab schnelle Passagen und auch sehr enge, so dass die Fahrer aller Klassen gefordert waren und keiner zu kurz kam. Zum Beginn des Wettbewerbs startete die Gruppe G5 mit Jan Hoffmann auf dem Budde Automobile Mazda MX5. Jan muss noch fleißig Punkte sammeln, um in diesem Pokalwettbewerb weit oben landen zu können. Von den 7 Wettbewerben gelangen die 5 besten in Wertung und Jan hat seine beiden Streichergebnisse bereits auf der Liste. Im Traininslauf ging er deshalb sofort ans Limit, um den Grenzbereich der neuen Strecke auszuloten. Dieses Limit fand er dann auch sehr schnell und räumte eine Spurgasse fast komplett ab. Am Ende des Trainingslaufs war anhand der Fahrzeiten zu erkennen, dass Jan wie in den meisten vorherigen Rennen drückend überlegen war. So konnte er es sich leisten, die beiden Wertungsläufe schnell, aber ohne Risiko  zu bestreiten. Am Ende stand er wie erhofft ganz oben auf dem Siegertreppchen mit einem Vorsprung von über 20 Sekunden zum Zweitplatzierten. 

Erich Budde musste an diesem Tag auf den Einsatz seines schnellen Budde Automobile Toyota GT86 verzichten. Nach dem Defekt in Pferdsfeld war das Fahrzeug noch nicht wieder starklar. Deshalb waren er und Hartmut Grebe, der planmäßig auch auf dem Budde-GT86 starten sollte, als Gaststarter auf dem weißen GT86 von Michael Gatzke angemeldet. Der Wettbewerb sollte gleichzeitig dazu dienen, auf diesem Fahrzeug 17"-Slicks anstatt der bisher verwendeten 15-Räder im direkten Vergleich zu testen. Während die Trainingsläufe planmäßig verliefen, wurden die Wertungsläufe zur Katastrophe: durch die 3 Starter gab es für das Fahrzeug, das mit Höchstdrehzahlen über die Strecke getrieben wurde, zwischen den Läufen keine Abkühlpausen. Die Auspuffanlage wurde deshalb so heiß, dass die Gummis der Aufhängung weich und schmierig wurden und das Gewicht der Anlage bei der enormen Querbeschleunigung nicht mehr aufnehmen konnten. Der Auspuff rutschte aus den Gummis, knallte auf die Fahrbahn und rutschte bis ins Ziel über den Beton. Im Starbereich konnte zwar der Schalldämpfer wieder in die Gummis eingeängt und zusätzlich mit Spanngurten befestigt werden, aber die hohen Temperaturen machten gnadenlos einen Strich durch die Rechnung: die Notreparatur hielt nur die Hälfte der Strecke und der Schalldmpfer fiel bei hoher Geschwindigkeit wieder herunter. Das Rennen war gelaufen. Erich Budde und Michael Gatzke wurden durch die Defekte herausgekickt und flogen aus der Wertung. Hartmut dagegen hatte das Glück, dass bei ihm der Auspuff hielt und holte sich den 3. Platz. Für Erich Budde wird es jetzt richtig eng: er hat wie Jan Hoffmann seine beiden Streichergebnisse im NAS-Cup auf der Liste stehen. Die beiden letzten Rennen müssen jetzt perfekt laufen, um die Chance auf den Gewinn der Meisterschaft zu bewahren.



 

 

3./4. September, Flugplatz Brilon. 2 Läufe mit Wertung für die DMSB Slalom-Meisterschaft Deutschland Nord standen auf dem Programm. Bei schönstem Sommerwetter am Samstag war Jan Hoffmann mit dem kaum schlagbaren Budde Automobile Mazda MX5 am Start. Bereits im Trainingslauf ließ Jan das Mäxchen richtig fliegen und kam mit einem Abstand von über 3 Sekunden vor dem Nächstplatzierten ins Ziel. Diese Überlegenheit erlaubte es ihm, in den Wertungsläufen ein wenig Gas herauszunehmen und ohne Risiko schnell und fehlerfrei durchs Ziel zu schießen. Wie erwartet holte er sich völlig ungefährdet den nächsten Sieg.  

Nach der Mittagspause startete die größte Startgruppe F10, mit dabei Erich Budde auf dem wieder einsatzfähigen Budde Automobile Toyota GT86. Nach dem Defekt vor 4 Wochen (gebrochener Rollenschlepphebel) war dem Toyota ungeplant ein neues Herz eingepflanzt worden. Dieser neue Motor war zwar erst für die kommende Saison vorgesehen, aber mangels sofort verfügbarer Ersatzteile für die Reparatur hatte man sich schnell entschieden, das Risiko einzugehen und den neuen Motor ohne Test und nur mit einer einfachen Grundabstimmung einzusetzen. Er lag schließlich einbaufertig im Regal. Mit Spannung wartete Erich Budde auf den Trainingslauf, den er den als letzter Starter in Angriff nahm. Der Motor ging mit einer Urgewalt zur Sache, so dass der Fahrer  Mühe hatte, im 2. Gang beim Beschleunigen die Räder am Durchdrehen zu hindern. Ohne Mühe fuhr der GT86 sofort mit gutem Abstand die schnellste Zeit heraus. Erich Budde übernahm deshalb die Taktik von Jan Hoffmann und nahm für den 1. Wertungslauf etwas Gas heraus, um keinen Fehler zu riskieren. Das entpuppte sich dann aber schnell als Fehler, denn der bekannt schnelle BMW-Fahrer Thorsten Kanis nutzte die Chance und trieb seinen 320 iS mit vollem Risiko über die Strecke und war knapp 1 Sekunde schneller als der Toyota. Das war das Signal für Erich Budde, dem Toyota im 2. Wertungslauf richtig die Sporen zu geben. Mit etwas mehr Gefühl für den Motor ließ er den GT86 richtig fliegen, verbesserte seine Zeit um ganze 4 Sekunden und holte sich damit uneinholbar den Sieg. 

Am Sonntag hatte sich das Wetter verschlechtert. Es war kalt, unbeständig und es gab einige heftige Regenschauer. Wie am Vortag startete Jan Hoffmann mit dem MX5, jedoch diesmal im Regen. Bei solchen Wetterverhältnissen können sich die Kräfteverhältnisse schnell mal verschieben, der kleinste Fehler rächt sich dann gnadenlos und kann kaum noch korrigiert werden. Jan Hoffmann weiß aber ganz genau, was er Mäxchen zutrauen kann und genau so ging er dann auch auf die Strecke. Schnell, diszipliniert und sicher jagte er den Mazda durch die Pylonen in allen drei Läufen ins Ziel, leistete sich keinen Fehler und konnte sich auch bei diesen wiedrigen Streckenverhältnissen den Sieg erkämpfen. Mit diesem Ergebnis bewies er wiede einmal, dass er mit Recht die Tabelle bei dieser Meisterschaft anführt und konnte den Abstand auf Meister Dirk Schäfertöns um weitere 0,2 Punkte vergößern. 

Zur Mittagszeit hatte sich das Wetter gebessert und so konnte die Klasse F10 auf Slicks starten. Wie am Vortag war der GT86 superschnell unterwegs und liess auf einen weiteren Sieg hoffen. Aber es wäre nicht Brilon, wenn es nicht wieder einmal eine böse Überraschung gegeben hätte. Im Vorjahr hatte Erich Budde das unglaubliche Pech, als letzter Starter in Rennen geschickt zu werden. Während die Konkurrenten damals auf trockener Strecke fahren konnten, gab es genau im Augenblick des Starts von Erich Budde einen Wolkenbruch und zwang ihn, aus Sicherheitsgründen auf unfahrbarer Strecke den Lauf abzubrechen. Am heutigen Sonntag wiederholte sich das dann ganz genau so noch einmal! Es war zwar kein Wolkenbruch sondern "nur" ein ganz normaler kräftiger Landregen, aber auf Slicks wurde die Strecke rutschig wie bei Glatteis. Der Zeitverlust von 11 Sekunden war unmöglich aufzuholen. Das unfahrbare Auto lenkte den Fahrer zu allem Überfluss auch noch so ab, dass er die Wende einmal falsch anfuhr, was zum Wertungsausschluss führte. Der Super-Gau war wieder einmal eingetreten! Für den nächsten Wertungslauf wechselte Erich Budde dann schnell auf Regenreifen. Bei jetzt gleichen Streckenverhältnissen für alle Teilnehmer konnte er ohne Rücksicht auf Verluste Gas geben und zeigte mit der schnellsten Regenzeit, was in dem Toyota steckt. Der Tag war gelaufen, die fehlenden Punkte für den DMSB-Slalom-Pokal endgültig verloren. 3 Siege für das Budde Automobile Team sind trotz des Wertungsausschlusses ein durchweg positives Ergebnis. Wir freuen uns schon jetzt auf die Superveranstaltung in Groß Dölln in 3 Wochen!



1. / 2. Oktober,  Driving Center Groß Dölln      Der ehemalige Militärflugplatz mit seinen unterschiedlich gestalteten Rennstrecken wird für motorsportliche Wettbewerbe gerne genutzt. Wie in jedem Jahr fanden hier wieder Läufe für die Deutsche Meisterschaft und andere Pokalserien statt. Am Samstag startete Jan Hoffmann wie gewöhnlich mit dem Budde Automobile Mazda MX5. Obwohl der Parcour mit enorm langen Beschleunigungsstrecken für den leistungsmäßig völlig unterlegenen Mazda MX5 alles andere als optimal ist, gelang es Jan eindrucksvoll, die Stärken des Fahrzeugs voll auszuschöpfen. Er konnte da mit vollem Risiko auf dem Gas stehenbleiben, wo die Konkurrenten bereits bremsen mussten. Und so gelang ihm das Kunststück, superschnelle Zeiten fehlerfrei hinzulegen und sich mit 6 Sekunden Vorsprung den Sieg zu sichern.  Erich Budde ging nach der Mittagspause mit seinem der Konkurrenz weit überlegenen Budde Automobile Toyota GT86 an den Start. Der Sieg sollte eigentlich eine Pflichtübung sein, denn der Streckenverlauf war für das Fahrzeug wie geschaffen. Aber wie bereits im Vorjahr machte das wechselnde Wetter auch dieses mal einen gewaltigen Strich durch die Rechnung.  Während einige Teilnehmer des enorm großen Starterfeldes bei Trockenheit starten konnten, war die Strecke bei ihm nach einem Regenschauer feucht. Es war zu wenig Wasser für Regenreifen, aber zu viel für Slicks. Um die empfindlichen Michelin-Regenreifen nicht zu zerstören, wählte er die Slicks. An einem schnellen Streckeabschnitt verlor die Hinterachse auf rutschiger Fahrbahn den Grip, es folgte ein heftiger Dreher, bei dem zu allem Übel auch noch diverse Pylonen abgeräumt wurden. Erich Budde warf noch im Drehen den ersten Gang ein und fuhr weiter, hatte aber bereits 18 Strafpunkte und eine für ihn langsame Zeit auf dem Konto. Für den 2. Wertungslauf montierte er die Regenreifen und schaffte damit trotz nasser Fahrbahn die schnellste Zeit. Im Endergebnis reichte es nur noch für Platz 5

Am Sonntag sollte das Wetter trocken sein. Jan Hoffmann brachte den MX5 an den Start. Er hatte den festen Willen, sein Ergebnis vom Vortag zu wiederholen, denn er benötigte die volle Punktzahl für eine gute Platzierung im NAS-Cup. So wunderte es niemanden, dass er wieder das Letzte aus dem Fahrzeug herausholte und unglaublich schnelle Zeiten auf die Anzeigetafel zauberte. Der Vorsprung auf den nächstplatzierten Konkurrenten wuchs auf insgesamt 13 ! Sekunden und Jan holte sich völlig ungefährdet Platz 1 und damit die volle Punktzahl für die NAS-Cup-Tabelle. Bei guten Wetterverhältnissen wollte es ihm Erich Budde nachmachen. Im Trainingslauf ließ er den GT86 richtig fliegen, ohne aber auch nur das kleinste Risiko einzugehen. Schnell, aber sicher war die Taktik. Im Trainingslauf konnte er mühelos 8 Sekunden schneller fahren als der nächste Konkurrent. Völlig ungefährdet ging er so in den ersten Wertungslauf, der Sieg sollte Formsache sein. Dann schlug der Defektteufel gnadenlos zu. Nach der halben Strecke war plötzlich Motorleistung weg, eine Kontrollleuchte liess Böses erahnen. In Schleichfahrt ging es zurück ins Fahrerlager, der Wettbewerb war damit genau so gelaufen wie der in Reichweite liegenden Gewinn des NAS-Cups. Die Diagnose ergab einen elektrischen Fehler in einer Einspritzdüse, woraufhin das Steuergerät in den Notlauf ging. Die Reparatur sollte bis zum nächsten Wochenende für die Endläufe auf dem Flugplatz Höxter erledigt sein. 



8./9. Oktober 2016 Flugplatz Höxter: Endläufe zur DMSB-Slalom-Meisterschaft und NAS-Cup    Der Flugplatz in Höxter war an diesem Wochenende überaus gut besucht. Gleich 2 Meisterschaften sollten mit den Endläufen hier ihren Abschluss finden. Für die Siegerehrung und das damit verbundene gemeinsame Essen war wegen des großen Andranges ein Flugzeughalle hergerichtet worden.

Am Samstag begannen die Endläufe für den NAS-Cup mit dem Start der "kleinen" Gruppe G. Neben Jan Hoffmann auf Mäxchen war erstmalig ebenfalls auf einem Mazda MX5 Jan Teichmann am Start. Jan2 fährt eigentlich mit seinem BMW auf der Nordschleife in der RCN, wurde aber als Auszubildender im Hause Budde Automobile vom Slalom-Virus infiziert (wen wundert es?), lieh sich kurzerhand den MX5 seiner Freundin, baute das Vorjahresfahrwerk von Mäxchen ein, dazu Mäxchens ziemlich abgelatschte Reserveslicks ans Fahrzeug und versuchte damit sein Glück.  Jan Hoffmann musste als erster Fahrer an den Start. Trotz widriger Streckenverhältniss gelang ihm das Kunststück, im Trainingslauf mit 1.59,14 unter 2 Minuten Fahrzeit zu bleiben und markierte damit die schnellste Zeit. Jan Teichmann war auf dem ungewohnten Auto ganze 16 Sekunden langsamer. Im ersten Wertungslauf, bei dem Fehlerfreiheit sehr wichtig war, brauchte Jan Hoffmann dann mit 2.02 fast 3 Sekunden länger, erzielte aber wieder die schnellste gewertete Zeit. Jan Teichmann konnte sich um über 4 Sekunden verbessern. Im 2. Wertungslauf fuhr Jan Hoffmann dann taktisch klug etwas verhaltener, denn er ging mit über 3 Sekunden Vorsprung auf die Strecke. Seine Fahrzeit von 2.03,86 Sekunden war zwar etwas langsamer als die seines Verfolgers Jannik Sanin, aber ebenfalls fehlerfrei. Damit sicherte er sich in der G5 den ungefährdeten Sieg. Jan Teichmann konnte sich um 2/10 Sekunden verbessern und landete auf Rang 8 im Endergebnis. Nach diesem Lauf stand dann auch endgültig fest, dass Jan Hoffmann im NAS-Cup Platz 2 erkämpfen konnte.

Nach der Mittagspause startete die Gruppe F10/11, am Start Erich Budde auf dem Budde Automobile Toyota GT86. Nach dem ärgerlichen Ausfall in Groß Dölln durch ein Elektrikproblem, dessen Ursache nicht eindeutig geklärt werden konnte, war der Start des Fahrzeugs ein Risiko. Da aber durch diesen Ausfall  im NAS-Cup nichts mehr zu holen war, konnte er es sich erlauben, den Wettbewerb zum Testen diverser kleiner Modifikationen am Fahrzeug trotzdem anzutreten. Im Trainingslauf fuhr er sofort mit 1.45,72 die bis dahin gültige Tagesbestzeit und damit rund 5 Sekunden schneller als der nächste Verfolger. Im 1. Wertungslauf steigerte er sich noch einmal um gut eine halbe Sekunde, handelte sich aber einen völlig unnötigen Pylonentreffer ein und musste gleichzeitig erkennen, dass sein Verfolger Eugen Weber auf dem superschnellen Honda S2000 zwar etwas langsamer, aber ohne Fehlerpunkte blieb und damit an der Spitze lag. So blieb Erich Budde nichts anderes übrig, als im 2. Wertungslauf volles Risiko zu fahren, um noch die Chance für einen oberen Platz in der Tabelle zu bekommen. Er trieb er das Fahrzeug im absoluten Grenzbereich über die Strecke, was mit 3 geworfene Hütchen und einem wild ausbrechenden Fahrzeug quittiert wurde. Es gelang ihm, den querstehenden GT86 wieder abzufangen und trotz des damit verbundenen enormen Zeitverlustes mit der schnellsten Fahrzeit in der Gruppe F abzuschließen. Mit insgesamt 12 Fehlerpunkten landete er dann nur auf Platz 3, während der schnelle Honda die Tabellenspitze einnahm. Der Tag fand mit einem leckeren, frisch zubereiteten Essen und der Siegerehrung des NAS-Cup seinen Abschluss.

Am kommenden Sonntag sollte die Entscheidung fallen, wer den Titel des DMSB-Slalom-Meisters erhält. Favorit mit einem knappen Punktevorsprung war Jan Hoffmann, der bisher in allen Vorläufen ungeschlagen war. Ein 2. Platz am heutigen Tage würde ihm zum Meistertitel reichen. Dicht auf seinen Fersen folgte der erfolgreiche Altmeister Dirk Schäfertöns, der bisher zahllose Meisterschaften für sich entscheiden konnte und unter anderem auch bereits Deutscher Meister und Vizemeister war. Ebenfalls in Schlagreichweite bewegte sich der schnelle und sehr erfolgreiche BMW M3-Fahrer Rainer Krug.  Der Ausgang war deshalb spannend bis zur letzten Minute. Leider zeigte sich das Wetter von seiner schlechtesten Seite. Wegen des dichten Nebels musste der Start lange verschoben werden. Als er sich etwas lichtete, musste wie am Vortag Jan Hoffmann als erster auf die Strecke. Bei  widrigsten Strecken- und schlechten Sichtverhältnissen fuhr er im Training etwa dieselbe Zeit wie am Vortag. Es folgte der 1. Wertungslauf, Jan konnte sein Zeit um über 1 Sekunde verbessern, handelte sich aber auf der eiskalten und rutschigen Strecke einen Pylonentreffer ein. Kurze Zeit später wurde wegen der immer schlechter werdenden Sicht das Rennen abgebrochen und erst nach ewig langer Wartezeit wieder aufgenommen. Den Vorteil hatten die Starter, die erst jetzt mit ihren Wertungsläufen beginnen durften. So war es nicht verwunderlich, dass zwei seiner Verfolger vom Vortag bei deutlich besseren Streckenverhältnissen bessere Zeiten fahren konnten. Wegen der enormen Zeitverzögerung wurde entschieden, den 2. Wertungslauf verkürzt zu fahren, um vor Einbruch der Dunkelheit das Rennen beenden zu können. Bei endlich für alle Fahrer gleichen Streckenverhältnissen musste Jan Hoffmann alles riskieren, um den Anschluss zu halten und fuhr die schnellste fehlerfreie Zeit. Ein Fahrer war zwar um 3/10 schneller, bekam aber wegen eines Pylonenfehlers 3 Strafsekunden aufgebrummt. Jan Teichmann hatte sich in der Zwischenzeit sehr gut an seinen MX5 gewöhnt und war deutlich flotter als am Vortag unterwegs. Der Abstand zu den führenden 3 Fahrzeugen schrumpfte im 1. Wertungslauf auf nur noch rund 4-5 Sekunden und im verkürzten 2. Wertungslauf auf nur noch knapp über 1 Sekunde! Er verbesserte sich damit in der Tabelle auf Platz 5. Damit hat er gute Voraussetzungen, bei seinem Start am 30.10. in Oschersleben als zweiter Fahrer neben Jan Hoffmann auf Mäxchen auf ein gutes Ergebnis hoffen zu können. Am Ende des Tages standen dann auch die Ergebnisse für die beiden anderen Anwärter auf den Meistertitel fest: Dirk Schäfertöns erkämpfte sich mit einer unglaublichen Vorstellung auf seinem Gruppe H Kadett C Cupe´ den Titel des DMSB Slalom Meisters, Rainer Krug folgte auf Platz 2 und Jan Hoffmann blieb mit nur 0,2 Punkten Rückstand der 3. Platz. Es ist zu bedauern, dass das Wetter bei der Titelvergabe großen Einfluss hatte und möglicherweise den letzten entscheidenden Ausschlag gab. Es hätte schließlich auch genau anders herum kommen können. Dennoch ist Platz 3 für Jan ein hervorragendes Ergebnis in diesem sportlich und fair ausgetragenen Wettkampf und gleichzeitig der Ansporn, im nächste Jahr wieder auf Mäxchen anzutreten. 

Am 29. und 30. Oktober wird der Saisonabschluss standesgemäß auf den beiden Rennstrecken in Oschersleben stattfinden.  Hier werden gleichzeitig die Sieger des Welfen-Pokals und der Stadtmeisterschaften Hannover ermittelt. Die Aussichten der Fahrer des Budde Automobile Teams auf eine Platzierung im oberen Bereich sind nicht schlecht.

Das Wochenende könnte allerdings auch nicht ganz unproblematisch werden. Wie in jedem Jahr nutzen wir die Wettbewerbe Oschersleben zum Saisonende, um beim GT86 einige grundlegende Modifikationen für die nächste Saison zu testen. Die Analyse der letzten Monate hat noch einige Punkte aufgezeigt, die einer Optimierung bedürfen. So verlor das Fahrzeug immer enorm viel Zeit in engen Wenden und beim stehenden Start. An diesen Stellen musste man immer wie "mit einem rohen Ei" auf dem Gaspedal fahren, der kleinste Fehler wurde mit erheblichem Zeitverlust bestraft. Wir haben deshalb unter anderem am Fahrwerk und beim Antrieb Maßnahmen getroffen, um die Traktion zu verbessern und das zu giftige Ansprechen der Hinterachse in engen Ecken zu eliminieren. Das Risikio einer schlechteren Performance bis hin zum technischen Ausfall fährt am Wochenende immer mit. Wir gehen das Risiko ein und hoffen, dass die Tests positiv ausfallen und der Wagen einen weiteren Entwicklungsschritt nach vorne macht.

 

 



Siegesfeier mit Spanferkel

Oschersleben, 29./30. 10. 2016 Der Saisonabschluss in Oschersleben verlief für das Budde Automobile Team mit dem gewünschten Ergebnis. Das Wetter spielte mit und die Organisation der Veranstaltungen war wie im Vorjahr perfekt. Es war zwar morgens schon recht kalt und die Strecke nass, Regen jedoch nicht in Sicht. Es war nicht einfach, die richtige Reifenwahl zu treffen, so dass Fahrzeuge gleichermaßen mit Slicks wie auch auf Regenreifen an den Start gingen. Jan Hoffmann entschied sich für die weichen Avon-Slicks, die ihn bisher noch nie im Stich gelassen haben. Die Entscheidung entpuppte sich schon bald als richtig. Obwohl die Strecke sehr rutschig war, konnte Jan die Vorteile des MX5 wie so oft perfekt ausnutzen. Es zeigte sich wieder einmal, dass Motorleistung manchmal nicht alles ist. Jan fuhr konstant schnell und fehlerfrei und holte sich nicht nur den Klassensieg sondern gewann gleich die gesamte Gruppe G. Als etwas später die Gruppe F an den Start ging, war die Strecke schon etwas besser fahrbar. Deshalb wählte Erich Budde für seinen Toyota GT86 ebenfalls weiche Slicks. Die hatten zwar schon die gesamte Saison hinter sich, waren aber noch halbwegs brauchbar. Das neu erstellte Setup und das deutlich weicher eingestellte Sperrdifferenzial sollten heute erstmals erprobt werden. Schnell zeigte es sich, dass der Wagen noch nicht perfekt lief, denn nach knapp 200 m gab es beim Einfahren in die Hotelkurve einen unerwarteten Dreher. Das Fahrzeug blieb jedoch auf der Strecke und konnte das Rennen sofort wieder aufnehmen. Vor dem 1. Wertungslauf veränderte Erich Budde deshalb ein wenig die Dämpfereinstellung und ging den Lauf etwas verhaltener an. Er beendete ihn mit der schnellsten bisher gefahrenen Zeit. Im 2. Wertungslauf hatten sich bereits einige trockene Stellen in der Ideallinie gebildet und so konnte man jetzt etwas mehr riskieren. Auch diesen Lauf beendete Erich Budde mit der schnellsten Zeit seiner Klasse und holte sich den Sieg in der F10.

Als am frühen Nachmittag der zweite Wettbewerb gestartet wurde, war die Strecke trocken und auch wärmer, so dass man deutlich schneller fahren konnte. Jan Hoffmann bekam  zu spüren, dass die Konkurrenten mit deutlich mehr Motorleistung unterwegs waren und diese jetzt auch einsetzen konnten. Er hatte zudem das Pech, aufgrund zu geringer Starterzahlen in seiner Klasse in die stärkere Klasse G3 zu rutschen, in der auch Mario Nowaczyk mit seinem MX5 unterwegs war. Marios Auto hat nun einmal über 50 PS mehr und dazu noch ein Sperrdifferenzial. Mario hatte zudem auch noch rechtzeitig vor dem Wettbewerb sein Fahrzeug in der Werkstatt von Budde Automobile abgeliefert, um es noch einmal genau einstellen zu lassen. Jan gab wie gewohnt alles und beendete den 1. Wertungslauf 1/100 Sekunde schneller als Mario und lag damit in Führung. Mario konterte in 2. Wertungslauf und verbesserte seine Zeit um 4/10 Sekunden. Jetzt musste Jan das volle Risiko eingehen und holte das Letzte aus dem Budde Automobile MX5 heraus. Er war noch einmal 14/100 Sekunden schneller als in seinem ersten Lauf, musste sich aber um nur 24/100 Sekunden geschlagen geben und mit Platz 2 begnügen. In der Gruppe F10 konnte Erich Budde jetzt seinem GT86 deutlich mehr zumuten. Er wusste, dass die Konkurrenten seine Zeiten kaum fahren konnten und brauchte die vollen Punkte aller Wettbewerbe für die beiden an diesem Wochenende zu entscheidende Meisterschaften. So fuhr er schnell, aber nie am Limit und schaffte es in beiden Wertungsläufen bis auf die letzte 1/100 Sekunde die absolut identische Zeit zu fahren und sich ungefährdet den Sieg zu holen. Bei einem leckeren Spanferkel fand der erfolgreiche Tag im Kreise einiger Motorsportkameraden in der Box des Budde Teams seinen Ausklang. 

Die Voraussetzungen waren vorhanden, um am nächsten Tag auf der Kartbahn ebenso erfolgreich zu sein.  Genau so kam es dann auch: Jan Hoffmann ließ den MX5 richtig fliegen und holte sich mit schnellen fehlerfreien Läufen ungefährdet den Sieg in der Klasse G5 vor Jan Teichmann, der an diesem Tag als Gaststarter ebenfalls auf dem MX5 genannt hatte. Jan Teichmann hatte erst kürzlich sein Slalom-Debut auf einem anderen MX5 in Höxter absolviert und nahm diesen Wettbewerb zum Anlass, sich auf dem schnellen Mäxchen zu versuchen.   Erich Budde tat es Jan Hoffmann in der Klasse F10 nach: auch er dominierte seine Klasse und gewann mit 14 Sekunden Abstand auf den Zweitplatzierten. Über den 2. Wettbewerb auf der Kartbahn kann man nichts anderes berichten. Der Wettbewerb verlief genau so wie der erste und auch mit demselben Resultat. Jetzt stand auch das Ergebnis der beiden Meisterschaften "Welfenpokal" und "Hannoversche Stadtmeisterschaft" fest. Erich Budde konnte beide Meisterschaften als Sieger für sich entscheiden und damit Jan Hoffmann vom Vorjahr ablösen. Bei der Hannoverschen Stadtmeisterschaft belegte Jan Hoffmann Platz 2 und Mario Nowaczyk Platz 3. Im Welfenpokal musste sich Jan knapp geschlagen mit Platz 3 zufrieden geben, während Mario sich den 4. Platz sicherte. Wie man in Niedersachsen schon länger feststellen muss, scheint dort seit geraumer Zeit der Motorsport fest in sauerländisch-japanischer Hand zu sein. Wir versprechen, dass wir alles unternehmen werden, die Serie im kommenden Jahr fortzusetzen :-) 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Das Motorsport-Tagebuch 2015

 

Den Budde Automobile Mazda MX5 haben wir für diese Saison dem bekannt schnellen Slalom-Piloten Jan Hoffmann vom Briloner AC zur Verfügung gestellt. Bei unserem MX 5 handelt es sich um ein Fahrzeug, das nach der seriennahen Klasse G5 aufgebaut und im Gegensatz zu vielen Konkurrenzfahrzeugen absolut alltagstauglich ist. Wir haben es bis Mitte September mit einem ganz normalen Straßenfahrwerk aus dem Hause KW, einem Gewindefahrwerk KW Variante 1, ausgestattet und vermutlich das komfortabelste Fahrzeug im Starterfeld. Danach rüsteten wir mit einem neu entwickleten Rennfahrwerk auf. Erste Erfahrungen hatte Jan in der vergangenen Saison als Gaststarter auf dem MX5 von Mario Nowaczyk gesammelt und viele Siege und Podestplätze belegt. Der MX5 von Mario ist mit demselben Fahrwerk unterwegs.

Die Wettbewerbstauglichkeit des Fahrzeugs hatte zum Saisonbeginn Erich Budde bei einem kleineren Test-Wettbewerb in Bönen mit dem 1. Platz bereits unter Beweis gestellt.

In diesem Jahr fährt Jan Hoffmann in der immer größer und anspruchsvoller werdenden Gruppe G5 um den Titel des Deutschen Slalommeisters. Die ersten beiden Wettbewerbe fanden am 18./19. April auf dem Flugplatz Meschede statt. Obwohl Jan keine Gelegenheit hatte, das Fahrzeug vorher zu testen oder mit ihm zu trainieren, konnte er am Samstag in einem großen Starterfeld gegen stärkste Konkurrenz den 2. Platz belegen. In jedem Lauf wurde er vertrauter mit dem Fahrzeug und immer schneller. Dieses zahlte sich dann am Sonntag aus. Mit fehlerfreien Läufen und einer sensationellen Zeit im 2. Wertungslauf erkämpfte er sich den Sieg!  Wir wünschen dem Fahrertalent weiter viel Erfolg und werden das Fahrzeug für die kommenden Rennen bestens vorbereiten.

 

Der Budde Automobile Toyota GT86 startete ebenfalls, jedoch in der erheblich schnelleren Gruppe F10, pilotiert von Erich Budde. Wie erwartet stellte sich heraus, das der Wagen enorm schnell geworden war, aber das erst wenige Tage zuvor testweise eingebaute neue Sperrdifferenzial noch nicht optimal arbeitete. Durch sehr aggressive Reaktionen im schnellen Schweizer und in den engen Wenden ging zu viel Zeit verloren, so dass der Abstand zum Spitzenfahrzeug etwa 2 bis 3 Sekunden betrug. Je ein geworfenes Hütchen an beiden Tagen trug dann dazu bei, dass nur ein 6. und ein 7. Platz als Ergebnis zu verzeichnen war. Bis zum nächsten Rennen in Eggenfelden wird das Differenzial etwas überarbeitet und eingestellt. Mit etwas Glück sollte sich das im Ergebnis wiederspiegeln. Wir werden weiter berichten. 

 

25./26.April 2015, Flugplatz Eggenfelden      Die leichten Änderungen am Differenzial hatten den gewünschten Effekt, die Hinterachse ist jetzt im Grenzbereich viel besser beherrschbar und lassen endlich wieder einen deutlich aggresssiveren Fahrstil zu. In den Läufen zur Deutschen Rennslalom-Meisterschaft auf dem superschnellen, 4,4 km langen Rundkurs auf dem Flugplatz Eggenfelden war das dann auch im Ergebnis zu sehen: Am Samstag fuhr der GT86 mit 172 km/h in der Lichtschranke auf Platz 2, am Sonntag verhinderte nur ein geworfenes Hütchen dasselbe Ergebnis, so dass "nur" Platz 4 zu verzeichnen war. Jetzt können weitere leichte Modifikationen am Fahrzeug vorgenommen werden, die hoffentlich in den nächsten 3 Läufen am 23. bis 25. Mai zu einer weiteren Steigerung führen werden.

Hier sehen Sie das Video aus einem Lauf:

15.April 2015  Das Rennwochenende in Norddeutschland auf den Flugplätzen Hungriger Wolf und Eggebek mit insgesamt 3 hochklassigen Wettbewerben für die Deutsche Rennslalom-Meisterschaft und NAS-Cup steht an. Nach einigen kleinen, aber wirkungsvollen Modifikationen waren deshalb Test- und Abstimmungsfahrten notwendig. Diese fanden im Rahmen eines offenen Trainings auf der GP-Strecke in Oschersleben statt. Die Erwartungen wurden in vollem Umfang erfüllt und der Toyota GT86 zog zuverlässig und schnell seine Runden. Die schnellste Rundenzeit lag bei sensationellen 1.47:41 min, wobei das Fahrzeug mit normalen Straßenreifen und nicht mit Rennreifen unterwegs war. Zum Mitfahren sehen Sie hier das Video:

 

23.-25.5. 2015    Das Wochenende in Norddeutschland mit 3 geplanten Wettbewerben war ein Top-Ereignis. Das Wetter war sehr gut und manch ein Fahrer brachte neben einem guten Ergebnis auch einen Sonnenbrand mit nach Hause.

 

Das erste Rennen fand auf dem ehemaligen Militärflugplatz „Hungriger Wolf“ bei Itzehoe statt. Hier war eine schnelle und sehr anspruchsvolle Strecke aufgebaut worden, auf der auch öfter mal in den 5. Gang geschaltet werden musste. Es zeigte sich schnell, dass durch die in der Zwischenzeit vorgenommene weitere Feinarbeit am Toyota GT86  der Abstand zu dem Referenzfahrzeug, einem bisher als unschlagbar  geltenden  Honda Civic R-Type, noch einmal verringert werden konnte. Die leicht modifizierte Fahrwerksabstimmung schonte zwar die Reifen noch besser als bisher, brachte dadurch aber auch einen kleinen Nachteil: die verwendeten mittelharten Slicks kamen nicht mehr auf die Arbeitstemperatur und bauten nicht den gewohnten Grip auf. Dadurch gingen wertvolle zehntel Sekunden verloren, änderten aber nichts am Gesamtergebnis. Der 2. Platz war am Ende mit deutlichem Abstand zum Nächstplatzierten nie in Gefahr.

Am nächsten Tag ging es dann zum Flugplatz Eggebek. Die Strecke war nicht weniger schnell und anspruchsvoll, dafür aber mit einigen Hindernissen im Bereich möglicher Abflugzonen  ausgestattet. Man hatte die Wahl, mit vollem Risiko zu fahren und einen größeren Schaden zu riskieren oder lieber auf die letzte hundertstel Sekunde und damit möglicherweise auf eine bessere Platzierung zu verzichten. Da der erste Platz noch nicht aus eigener Kraft erreicht werden konnte, der Abstand zu allen anderen Teilnehmern aber groß genug war, konnte der Budde Automobile Toyota GT86 recht entspannt bewegt werden und ohne Risiko für das Fahrzeug wieder den 2. Platz belegen. Die Strecke forderte dann aber leider ihren Tribut bei anderen Fahrern, die ihre Fahrzeuge bei Abflügen von der Strecke stark beschädigten. Dank der Sicherheitsvorschriften blieb es aber bei Sachschäden.

Für den 3. Wettbewerbstag sollte dann dasselbe Ergebnis wie an den Vortagen kein größeres Problem sein, doch es kam anders. 10 Minuten vor Rennbeginn wurden die Motoren gestartet und es waren sofort ungewohnte Geräusche aus dem Motorraum des GT86 zu vernehmen. Eine schnelle Untersuchung ergab, dass sich das Lager der nicht serienmäßigen Lichtmaschine plötzlich verabschiedet hat, weil sie die Motordrehzahlen von mittlerweile bis zu 8000 U/min nicht verkraftet. Hier wird eine kleine technische Verbesserung die Standfestigkeit wiederherstellen. Die Reparatur wäre in 5 Minuten möglich gewesen, aber es war keine Ersatzlichtmaschine vorhanden. So blieb nichts anderes übrig, als auf den Start zu verzichten, um einen möglichen Folgeschaden zu verhindern.

Bis zum nächsten Rennwochenende auf dem Flugplatz Bayreuth werden einige weitere kleine Modifikationen am Fahrwerk des Fahrzeugs vorgenommen und  neue Rennreifen in einer angepassten Gummimischung stehen dann auch zur Verfügung, so dass wir mit weiteren guten Ergebnissen rechnen.

 

 

21./22.6.2015    Das Rennwochenende in Bayreuth lief leider nicht wie geplant ab.

 

Am Samstag war Regen vorhergesagt, aber über Mittag trocknete die Strecke ab. Kurz vor dem Start wurden deshalb die Regenreifen am GT86  gegen die neuen weichen Slicks getauscht. Die Strecke war wie im letzten Jahr sehr glatt, dazu wenig flüssig und sehr unübersichtlich. Die zahlreichen Landeleuchten befanden sich dazu teilweise genau in möglichen Abflugzonen. Nicht gerade ideale Voraussetzungen, um mit vollem Risiko auf Angriff zu fahren. So musste dann mit 29/100 Sekunden Rückstand „nur“ der 3. Platz in einem großen Starterfeld als Ergebnis reichen.

 

Am Sonntag hatte die Wettervorhersage eigentlich trockenes Wetter angekündigt, aber es sah dann ganz anders aus: in sämtlichen Klassen gab es zwischendurch mehr oder weniger heftige Regenschauer. Direkt vor dem Start der Klasse F10/F11 hatte der Regen aufgehört und das Wasser auf der Strecke floss ab. Alle Fahrzeuge starteten auf Regenreifen. Die Fahrzeit des GT86 im Trainingslauf war im Vergleich zu den Mitbewerbern sehr schnell und ließ auf ein gutes Ergebnis hoffen. Da das Wasser auf der Strecke sehr schnell abfloss, wurde mit den Reifen gepokert und schon für den 1. Wertungslauf auf Intermediate gewechselt. Eine falsche Entscheidung, wie sich zeigte. Obwohl die Reifen auf feuchter Strecke gewöhnlich sehr gut funktionierten, war es auf der glatten Bayreuther Landebahn anders: es war extrem wenig Grip vorhanden. Auf den zahlreichen weißen Landemarkierungen  fuhr der Wagen wie auf Glatteis. Entsprechend langsam war dann auch die Zeit, die gerade einmal für das Mittelfeld gereicht hätte. Die Strecke trocknete dann sehr schnell ab und wurde jede Minute schneller. Vorteile hatten die schnellen Fahrzeuge der F11, die als letzte im Feld starteten, dadurch die besten Streckenverhältnisse vorfanden und zum Teil mit Allrad und über 400 PS starken Turbomotoren unterwegs waren. Im 2. Wertungslauf mit zum Teil schon völlig trockener und zum Teil noch leicht feuchter Strecke waren dann die Bedingungen für die Intermediate-Reifen ideal. Sie bauten extrem viel Grip auf und endlich konnte der GT86 richtig aggressiv über die Strecke gejagt werden. Das ganze ging dann bis zur ersten großen weißen Landemarkierung gut. Diese war noch feucht und der Grip niedrig, so dass der Wagen viel zu schnell war und geradeaus an zwei Toren vorbeischoss.  Damit war das Rennen gelaufen, 30 Strafsekunden kann man nicht aufholen, der Abflug kostete dazu weitere Sekunden. Da nichts mehr zu holen war, konnte der Wagen auf dem Rest der Strecke bis in den Grenzbereich getrieben werden, um wenigstens die neuen Fahrwerksmodifikationen richtig zu testen. Der GT86 fuhr mustergültig, aber nur bis zur nächsten weißen Markierung. Hier wiederholte sich dasselbe wie am Anfang des Laufs: der Wagen reagierte nicht auf die Lenkung und fuhr geradeaus an einem Tor vorbei. Noch einmal 15 Strafsekunden wurden dazu addiert und  führten zum letzten Platz und dem schlechtesten jemals gefahrenen Ergebnis. Auch wenn das Ergebnis unbefriedigend war, hat der Wettbewerb wertvolle Erkenntnisse für die kommenden Läufe zur Deutschen Slalom-Meisterschaft gebracht. 

 

 12.7.2015: An diesem Wochenende war ein Testtag auf der Grand-Prix-Strecke Nürburgring angesagt. Das Wetter war super, entsprechend voll war die Strecke. Getestet wurden die neue Bremsanlage an der Vorderachse und einige kleine Modifikationen an den Achsen. Leider zeigte das Fahrzeug zu Beginn des Tests eine Störung durch die aufleuchtende Motorkontrolleuchte an. Eine kurze Diagnose ergab die sporadische Fehlfunktion einer Zündspule, die einen Leistungsverlust verursachte. Der Test wurde deshalb auf nur 2 Durchgänge a´ 15 Minuten beschränkt.

Die Bremse funktionierte gut und unauffällig, die neu und härter gelagerten Achsen ließen das Fahrzeug mit einer nie dagewesenen Performance durch die Kurven fahren. Ganz nebenbei wurde trotz starker Behinderung durch den Verkehr eine neue persönliche Bestzeit von 2:30:9 gefahren. Der G-Force-Sensor zeigte dabei eine unglaubliche Querbeschleunigung von bis zu 1,4 g an, und das mit Straßenreifen! Kein Wunder, dass schnelle Superbikes und sogar Supersportwagen zu Hindernissen wurden. Gibt´s nicht? Video:

 

19.7.2015: Die Traditionsveranstaltung auf dem Flugplatz Meinerzhagen hat mittlerweile schon Kult-Charakter angenommen. Deshalb treffen sich hier in jedem Juli Slalomfahrer aus ganz  Deutschland, um auf der schnellen und enorm anspruchsvollen Strecke um den Sieg zu kämpfen. Nicht zuletzt bemüht sich der Veranstalter, ein interessantes Rahmenprogramm für die sehr zahlreich anwesenden Zuschauer zu präsentieren. Das sehr wechselhafte Wetter lud zu dem nicht sehr beliebten „Reifenpoker-Spiel“ ein. Am Morgen hatte es noch wie aus Eimern geregnet, aber pünktlich vor dem Start der Klasse F10, in der auch der Budde Automobile Toyota GT86 mit den Piloten Erich Budde und als Gaststarter Jan Hoffmann antreten sollten, hörte der Regen auf und das Wetter wurde klarer. Jan Hoffmann hat in dem MX5 bereits oft gezeigt, dass mit ihm immer im Kampf um Platz 1 zu rechnen ist. An diesem Tag sollte er erstmals den  schnellen GT86 über die Strecke jagen, ohne damit vormals einmal trainiert zu haben. Im Trainingslauf war die Strecke noch halb feucht und an einigen Stellen sehr schmierig. Sie trocknete aber recht zügig ab, so dass die Fahrer, die spät starteten, einen enormen Vorteil hatten hatten. Pech für Erich Budde, der als erster auf die Strecke geschickt wurde. Dennoch konnte er die bis dahin schnellste Zeit mit etwa 1:44 fahren. Jan Hoffmann startete 7 Plätze später und erzielte mit einer 1:46er Zeit ebenfalls ein ordentliches  Ergebnis. Dann kam der 1. Wertungslauf, die Strecke war schon sehr weit abgetrocknet und dadurch erheblich schneller geworden. Mit 1:40:04 Minuten legte Erich Budde die Marke fest, an der es sich zu orientieren galt. Jan Hoffmann hatte das Fahrzeug im Trainingslauf schon etwas näher kennen gelernt und gab deshalb kräftig Gas. Sein Ergebnis: die absolut identische Zeit von 1:40:04 Minuten!  Aber die Strecke wurde weiter mit jeder Minute wärmer, trockener und deutlich schneller. So war es nicht verwunderlich, dass 2 Fahrzeuge sogar die 1:40er Marke knacken konnten.  Im 2. Wertungslauf waren dann die Bedingungen für alle Fahrzeuge endlich identisch, so dass die Vorteile für die spät startenden Fahrzeuge wegfielen. Bei idealen Verhältnissen setzte Erich Budde alles auf eine Karte und fuhr fehlerlos die sensationelle Zeit von 1:37:45. Jan Hoffmann hatte durch die beiden Läufe mittlerweile sehr viel Vertrauen zu dem Fahrzeug gewonnen und seine Reaktionen kennen gelernt. Er zeigte keinerlei Respekt gegenüber den „alte Hasen“, die bisher immer die Siege unter sich ausgemacht hatten und trieb den GT86 mit einer unglaublichen Geschwindigkeit über die Strecke. In der letzten Wende riskierte er dann etwas zu viel, das Fahrzeug kam leicht quer, er konnte es aber abfangen und fehlerfrei durchs Ziel schießen. Er fuhr nur 21/100 Sekunden langsamer und mit 1:37:66 die zweitschnellste Zeit.                                                                                                                   Im Gesamtergebnis erzielten Erich Budde und Jan Hoffmann damit nicht nur die Plätze 1 und 2 in der Klasse F10, sondern entschieden auch die Wertung der gesamten Gruppe F mit demselben Ergebnis für sich.  Dieser Wettbewerb hatte deutlich gezeigt, dass die kleinen Modifikationen am Fahrzeug Wirkung zeigten. Gute Voraussetzungen für das kommende Wochenende im Motopark Oschersleben für die Läufe zur Deutschen Meisterschaft!

 

 

25./26.7.2015   Bei bestem Wetter begann am Samstag das Wochenende  in Oschersleben.      2  Läufe mit Wertung für die Deutsche Meisterschaft standen auf dem Programm, die auf der Kartbahn  ausgetragen wurden. Am Start waren der Budde Automobile Toyota GT86 mit Fahrer Erich Budde und der Budde Automobile Mazda MX5, der wieder von Jan Hoffmann gefahren wurde. Neu als Gaststarter auf dem MX5 dazu gekommen war Hartmut Grebe, dessen eigenes Fahrzeug für den Rest der Saison nicht mehr eingesetzt werden kann. Hartmut „Big Block“ Grebe als eingefleischter Frontantrieb-Fahrer  machte hier seine ersten Gehversuche mit dem flotten Hecktriebler. Morgens um 9 Uhr startete die Gruppe G5. Jan Hoffmann zeigte bereits im Trainingslauf mit kalten Reifen sein Können und markierte direkt mit deutlichem Abstand auf den Zweitschnellsten die Bestzeit. Hartmut begann etwas vorsichtig mit dem ungewohnten Fahrzeug und landete erst einmal  im unteren Mittelfeld. Genauso verliefen dann auch die beiden Wertungsläufe. Mit warmen Reifen steigerte sich Jan Hoffmann immer mehr, fuhr zweimal Bestzeit und damit fehlerfrei und ungefährdet mit 3,61 Sekunden Vorsprung den 1 Platz ein. Hartmut Grebe steigerte sich ebenfalls, musste sich aber mit einem Platz in der zweiten Tabellenhälfte begnügen.

In der F10 mit dem größten Starterfeld gab es wie gewohnt harte Kämpfe um die Platzierung.  Erich Budde auf dem GT86  fand in Ralf Orth mit dem superschnellen BMW 320IS einen bekannt harten Gegner, während die restlichen Starter mit deutlichem Abstand folgten. Beide fuhren am Limit und fehlerfrei, am Ende konnte Ralf Orth die Vorteile seines Fahrzeugs nutzen und den 1.Platz für sich sichern. Es folgte der Budde Automobile GT86 auf Platz 2. Mit diesem Ergebnis wurden die Erwartungen voll erfüllt.

Am Sonntag kündigte sich das vorhergesagte Unwetter mit Sturm und Regen schon morgens an. Es war sehr windig, bewölkt  und kalt, aber bis auf einige unbedeutende Regentropfen blieb es bis zum Ende der Veranstaltung trocken.  Wie am Vortag begann  die Gruppe G5 mit den Fahrern Jan Hoffmann und Hartmut Grebe. Jan wiederholte die Vorstellung vom Vortag und setzte die Messlatte für die übrigen Teilnehmer sehr hoch an. In fehlerfreien superschnellen Läufen holte er sich auch an diesem Tag ungefährdet den 1.Platz. Man kann ihm nur zu dieser Superleistung gratulieren. Gleichzeitig hat er mit diesem Ergebnis seine Position in der Zwischenergebnisliste der Deutschen Meisterschaft deutlich verbessern können und liegt aktuell auf Platz 7.  Aber auch für Hartmut Grebe lief es an seinem 2. Einsatz auf dem MX 5 deutlich besser. Er hatte mittlerweile  mehr Vertrauen zu dem Fahrzeug gewonnen und trat kräftig aufs Gas. Im Endergebnis wurde er mit einem hervorragenden 5.Platz belohnt.

Für den Budde Automobile GT86 lief es an diesem Tag dann nicht so gut. Wie in einigen anderen Rennen zuvor  machten dem Fahrzeug die niedrigen Temperaturen zu schaffen. Obwohl  Slicks mit einer weichen  Gummimischung gewählt wurden, kamen die Reifen nicht auf die nötige Betriebstemperatur, um zu funktionieren und Grip aufzubauen.  So driftete das Fahrzeug nur über die Strecke, kam beim Beschleunigen im 2. und sogar 3. Gang  ständig  quer und es war an eine schnelle und saubere Linie nicht zu denken. Selbst nach dem 2. Wertungslauf waren Laufflächen der Reifen gerade einmal  handwarm.  Im Endergebnis brachten die fehlerfreien Wertungsläufe  „nur“ den 3. Platz in der Tabelle, was völlig in Ordnung geht.

Insgesamt war es ein sehr erfolgreiches Wochenende, mit dem man zufrieden sein kann und das gute Aussichten auf die folgenden Veranstaltungen brachte. Die Bestellung für neue, noch weichere Reifen ist schon raus….

 

 

9.7.2015  Flugplatz Ahlhorn, NAS-Cup Lauf. Bei bestem Wetter waren zahlreiche Fahrzeuge am Start. In der Klasse F10 war wieder der Budde Automobile Toyota GT86 mit 2 Fahrern gemeldet: neben Erich Budde wollte Altmeister Dieter „Japanese“ Schüller (62) zeigen, was in dem Fahrzeug steckt. Am Samstag konnte Dieter in zwei  kleinen Veranstaltungen das Fahrzeug in seinem jetzigen Zustand ausgiebig kennen lernen.  Die kleinen Trainingseinheiten zeigten echte Wirkung, denn Dieter ließ das Fahrzeug richtig fliegen und holte sich in 2 fehlerfreien Läufen Platz 1 in der Klasse und gleichzeitig den Gruppensieg! Für Erich Budde lief es nicht ganz optimal, im Trainingslauf verpasste die Schlüsselstelle und fuhr am Abzweig zur  2. Runde geradeaus weiter Richtung Ziel. Dieser Fahrfehler sollte sich dann auch in den beiden Wertungsläufen rächen: Ohne die Linie an dieser Stelle  kennengelernt zu haben, war er hier im 1. Wertungslauf viel zu langsam und versuchte deshalb, alles auf eine Karte zu setzen, um auf der restlichen Strecke Zeit gut zu machen. Dabei übertrieb er es ein wenig, das Fahrzeug kam bei hoher Geschwindigkeit leicht quer, musste korrigiert werden und kegelte ein Hütchen von der Strecke. Diese 3 Strafsekunden waren wegen Dieters superschnellen Zeiten nicht wieder aufzuholen. Im 2. WL fuhr er dann schnell, aber auf Sicherheit,  um den 2. Platz nicht zu gefährden, der dann auch auf der Ergebnisliste stand. Die Dominanz des  GT86 sah man im Endergebnis, der Drittplatzierte lag 9 Sekunden zurück. Insgesamt ein erfolgreiches Wochenende.

Ein weiteres Erfolgserlebnis konnte ein Kunde von Budde Automobile erzielen: Dieser hatte einige Tage zuvor in seinen nagelneuen bildschönen GT86 in der Werkstatt von Budde Automobile ein Gewindefahrwerk KW Variante 3 einbauen und ein sportliches Fahrwerks-Setup erstellen lassen. Ohne das Fahrzeug überhaupt zu kennen und ohne jedes Training fuhr er einfach mal mit dem taufrischen Fahrzeug, das erst wenige hundert Kilometer auf dem Tacho hatte  im Wettbewerb mit und erzielte in der Gruppe der Serienfahrzeuge auf Anhieb Platz 3, wobei es nur knapp 3 Sekunden langsamer war als die Siegerzeit von Dieter Schüller! Hut ab vor dieser Leistung, dieses Auto werden wir in Zukunft öfter auf der Rennstrecke treffen.

 

 

22./23. 8.2015  Flugplatz Groß Dölln: Das Slalom-Wochenende mit 2 Läufen zur Deutschen Rennslalom-Meisterschaft  standen auf dem Programm. Der Wettbewerb am Sonntag war ebenfalls zur Wertung für den NAS-Cup ausgeschrieben. Die Wettervorhersage versprach schönstes trockenes Sommerwetter und zusammen mit der superschnellen und fast 5 km langen Strecke ergaben sich die besten Voraussetzungen, eines der Highlights der Saison zu werden. Wie gewohnt hatte der Veranstalter alles mustergültig organisiert, so dass der Wettbewerb am Samstag unter besten Bedingungen begann. Der Budde Automobile Toyota GT86 war wie gewohnt in der Klasse F10 mit Erich Budde am Start. Dazu kam als Gaststarter Hartmut „Big Block“ Grebe, der nach seinem Debut auf dem Mazda MX5 jetzt seine ersten Versuch auf dem schnellen Toyota wagen wollte. In dem mit 12 Fahrern größten Starterfeld der Veranstaltung begann Hartmut den Trainingslauf. In einer engen Kurve streichelte er das Gaspedal aber etwas zu sehr, was der Wagen mit einem sehenswerten Dreher quittierte. Hartmut musste feststellen, dass man mit einem leistungsstarken Fahrzeug doch etwas dosierter Gas geben muss und dass es noch andere Gaspedalstellungen gibt als „kein Gas“ und „Vollgas“ J   Der Trainingslauf von Erich Budde lief dagegen routiniert und fehlerfrei  ab und setzte mit der schnellsten Zeit in der Klasse den Maßstab.  Hartmut fasste  in seinen Wertungsläufen sehr schnell  immer mehr Vertrauen zu dem Fahrzeug, fuhr mit jedem Lauf schneller  und erkämpfte sich einen  sehr beachteten 4. Platz. Erich Budde musste dann in seinem 1. Wertungslauf feststellen, dass die Reifen den Hitzestress der Doppelstarts nicht gut verkrafteten,  deutlich an Grip verloren und fast 1 Sekunde langsamer waren als im Trainingslauf. Nach dem 1. Wertungslauf fand er sich knapp hinter 2 schnellen BMW nur auf dem 3. Platz wieder.   Er entschloss sich deshalb, den  2. Wertungslauf mit harten Reifen zu fahren. Diese Entscheidung stellte sich dann auch sehr schnell als richtig heraus: obwohl er mit kalten Reifen startete, fuhr der GT86 jetzt wie auf Schienen und konnte im Angriffsmodus über die Strecke gejagt werden. Am Ende des Laufs war er dann über 3 Sekunden schneller  und  gewann mit deutlichem Abstand  die Klasse F10. Kurz nach Ende des Wettbewerbs erhielt er dann telefonisch die Nachricht, dass auch Jan Hoffmann mit dem Budde Automobile Mazda MX5  bei einem anderen, gleichzeitig stattfindenden Wettbewerb auf dem Flugplatz Weeze den Sieg herausgefahren hatte.  Insgesamt konnte man mit dem Tag mehr als zufrieden sein, viel mehr kann man nicht erreichen.

 

Nach diesem optimalen Ergebnis sollte eine Wiederholung des Erfolges am Sonntag möglich sein. Das Wetter ebenfalls traumhaft wie am Vortag, es blieben die harten Reifen am Fahrzeug. Vor dem Lauf wurden aber noch schnell die Bremsklötze vorne gewechselt, bei denen durch die hohen Belastungen am Samstag  eine Temperatur von über  500 Grad gemessen wurden, was sie sehr schnell verschleißen ließ. Hartmut Grebe startete wieder als erster und zeigte mit einer sehr schnellen Trainingszeit seinen Anspruch auf einen Podestplatz an!  Im 1. Wertungslauf kam es dann aber für alle unerklärlich zu einem heftigen Abflug bei hoher Geschwindigkeit. Hartmut  hatte zu kräftig auf das Gaspedal getreten, so dass es über die Endposition rutschte, sich an einer Kante am Bodenblech verhakte und auf Vollgas hängenblieb. Damit war an eine gute Platzierung nicht mehr zu denken. Im 2. Wertungslauf fuhr er dann wie entfesselt und fand sich mit der zweitschnellsten Zeit in der  Ergebnisliste. Für Erich Budde stand die Taktik fest: der Abstand zu den Konkurrenten war so groß, dass er nichts riskieren musste, um den Sieg einzufahren. Im Trainingslauf fuhr er sofort mit 3 Sekunden Abstand die schnellste Zeit und wiederholte dieses sehr präzise mit nur 4/100 Sekunden Unterschied auch im 1. Wertungslauf. Der Sieg sollte damit problemlos möglich sein. Doch es kam anders: nachdem alle Fahrer der F10 den 2. Wertungslauf schon absolviert hatten und Erich Budde als letzter Starter in der Gruppe auf seinen Einsatz wartete, begann es aus einer einzelnen Wolke heftig zu regnen! Der Schauer dauerte nur wenige Minuten. Der Rennleiter brach daraufhin den Lauf ab und gab die Möglichkeit, die Reifen zu wechseln. Erich Budde wechselte auf Regenreifen und war damit natürlich erheblich langsamer unterwegs als zuvor mit Slicks. Er wusste, dass er alles riskieren und am absoluten Limit fahren musste und verlor auch „nur“ 6 Sekunden durch die ungünstigen Streckenverhältnisse.  Im Ergebnis verlor er aber auch den zunächst sicher scheinenden Sieg und musste sich mit dem 2. Platz zufrieden geben.  Durch dieses unglaubliche Pech wird vermutlich auch der Kampf um den  NAS-Cup nicht mehr zu gewinnen sein, denn 3 wertvolle Punkte gingen in Groß Dölln unwiderruflich verloren und sind kaum aus eigener Kraft aufzuholen.

 

 

5./6. 9.2015 Flugplatz Brilon, Läufe zur Deutschen Slalom-Meisterschaft. Die Pechsträhne für Erich Budde auf dem Budde Automobile GT86 will nicht abreißen. Nachdem in Groß Dölln das Wetter einen großen Strich durch die Rechnung gemacht hatte, sollte sich dieses in Brilon auf fast identische Weise, aber noch viel schlimmer wiederholen. Während Jan Hoffmann nur etwas Pech mit dem Regen hatte und trotz aller Widrigkeiten an beiden Tagen mit dem Budde Automobile Mazda MX5  nur knapp den ersten Platz verpasste, konnte er wenigstens 2x Platz 2 für sich durch schnelle Läufe sichern. Erich Budde begann den Trainingslauf mit dem GT86 auf feuchter Strecke. Im Lauf blieb beim Hochschalten in den 3. Gang das Kupplungspedal auf dem Bodenblech hängen und musste mit der Fußspitze wieder hochgezogen werden. Anschließend trennte die Kupplung nicht mehr sauber, so dass die Schaltvorgänge sehr langsam wurden. Es bahnte sich ein Kupplungsdefekt an. Dennoch konnte Erich Budde im 1. Wertungslauf mit dem angeschlagenen Fahrzeug die schnellste Zeit fahren. Im 2. Wertungslauf kam es dann knüppeldick: während alle Starter zuvor auf feuchter Strecke fahren konnten, begann es pünktlich zum Start des GT86 kräftig an zu regnen. Der Regen steigerte sich zu einem heftigen Wolkenbruch, der die Landebahn des Flugplatzes in einen Bach verwandelte und keine Sicht mehr auf die Strecke  zuließ. Da das Fahrzeug nicht mehr auf die Lenkung reagiert und unfahrbar war, entschloss sich Erich Budde, aus Sicherheitsgründen den Lauf abzubrechen und mit 50 km/h zurückzufahren. 

https://www.youtube.com/watch?v=ahCDC44srqI

Wenn man glaubt, schlimmer können es nicht kommen, war der Sonntag noch eine Steigerung. Im Trainingslauf flog nach einigen hundert Metern die Kupplung auseinander.  Ein Materialfehler, der bereits beim nagelneuen Fahrzeug nach 4000 km schon einmal aufgetreten war. Damit war das Wochenende gelaufen. Es wurde entschieden, in Zukunft eine rennsporttaugliche Kupplung  zu verwenden. Diese muss aber erst vom Spezialisten Fichtel & Sachs gebaut werden und kann frühestens Ende September gliefert werden. Bis dahin finden alle weiteren Einsätze auf dem MX5 statt.

 

 

12./13.9.2015 Flugplatz Schachtholm bei Rendsburg. Hier fanden 2 Veranstaltungen auf einer neu gesteckten, bisher noch unbekannten Strecke statt. Samstag war ein wichtiger Termin, denn dieser Lauf wird für den NAS-Cup gewertet. An diesem Wochenede sollte der Budde Automobile Mazda MX5 erstmals mit dem neu entwickelten reinrassigen Rennfahrwerk KW Competition erprobt werden. Als Fahrer waren Erich Budde und Hartmut "Big Block" Grebe vorgesehen. Anders als an den vergangenen zwei Wochenenden brachte das Wetter endlich für alle Fahrer dieselben Voraussetzungen: Am Samstag trocken, am Sonntag feucht, denn es hatte in der Nacht geregnet. Das Ergebnis war dann auch wie geplant: An beiden Tagen war der MX5 nicht zu schlagen. Erich Budde fuhr nicht nur jeweils Platz 1 heraus, sondern gewann an beiden Tagen mit dem leistungsmäßig völlig unterlegenen Fahrzeug die gesamte Gruppe G! Hartmut kam ebenfalls mit dem neuen Fahrwerk sehr gut zurecht und war schon im Trainingslauf unglaublich schnell unterwegs. Am Sonntag unterlief ihm jedoch im 1. Wertungslauf ein folgenschwerer Fehler: er fuhr an einem Abzweig geradeaus, wendete und kam deshalb nur mit einer sehr mäßigen Zeit ins Ziel. Im 2. Wertungslauf schaffte er jedoch wieder eine Superzeit, die für den 3. Platz gereicht hätte. Aber so blieb ihm nur der undankbare 6. Platz. Am Sonntag war er dann aber konzentriert und schnell unterwegs und belegte nach Erich Budde Platz 2.  Die Voraussetzungen für die beiden kommenden Rennen, die Endläufe zur Deutschen Rennslalom-Meisterschaft auf dem Flugplatz Bitburg scheinen nicht schlecht zu sein. Als Gegner wartet die Slalom-Elite Deutschlands, das wird richtig ein harter Brocken!

 

 

26./27.9.2015  Auf dem Plan standen die beiden Endläufe für die Deutsche Rennslalom-Meisterschaft auf dem Flugplatz Bitburg. Die Serie blieb bis zur letzten Minute spannend, hatten doch noch mehrere Fahrer aufgrund ihrer Punktestände Chancen auf den Meistertitel. Der Budde Automobile Toyota GT86 war noch nicht einsatzklar, denn er sollte nach dem letzten Kupplungsschaden eine reinrassige Rennsportkupplung erhalten, wie sie auch von Boliden in den Tourenwagen-Serien DTM und DTC verwendet wird. Das Fahrzeug wird erst einige Tage nach Bitburg einsatzklar sein. Deshalb startete Erich Budde auf dem Ersatzfahrzeug Mazda MX5. Das neue Rennfahrwerk KW Competition war mit den Schachtholmer Messwerten geringfügig nachjustiert worden und sollte dadurch noch einmal schneller werden. Am Samstag um 8.30 Uhr startete der Wettbewerb mit der Klasse G5. Bereits im Trainingslauf legte Erich Budde mit der schnellsten Zeit der Division (Gruppe G4 und G5) die Messlatte sehr hoch an. Die bisherigen beiden schnellsten Fahrer Sven Butterweck und Manfred Bläsius kamen mit ihren schnellen BMW an diese Zeiten nicht heran. Pech für Erich Budde: irgendwo muss der Mazda ein Hütchen verschoben haben, denn auf der Ergebnisliste waren 3 Strafsekunden zu finden, was im Endergebnis doch "nur" den 2. Platz bedeutetet. Am Sonntag  sollte es besser laufen. Bereits im Trainingslauf trieb Erich Budde den Mazda bis weit in den Grenzbereich, um das Limit zu finden. Dieses Limit kam dann auch, und zwar so plötzlich, dass keine Korrektur mehr möglich war. Der Mazda flog mit knapp 120 km/h von der Strecke und über eine stabile Landeleuchte, die dadurch amputiert wurde. Das nuppelförmige Betonfundement katapultierte dem Mazda in die Luft, er landete zum Glück auf den Rädern und blieb nach 50 m kurz vor einem Streckenposten stehen. Ein kurzer Blick in die Runde, der Motor lief noch, 1. Gang rein und  es ging in langsamer Fahrt zum Vorstart.  Dort wurde das Fahrzeug schnell untersucht. Die Karosserie war im Bereich des Einstiegsholms und Unterbodens  an der rechten Seite stark eingedellt und verzogen, der Türspalt und der Spalt an der Dachkante so breit, dass man einen Daumen reinstecken konnte.  Glück: die Bremsleitungen wurden um wenige Millimeter verfehlt und die Achsen waren nicht betroffen. Trotzdem: der Beschädigung war so groß, dass man von einem wirtschaftlichen Totalschaden ausgehen musste. Erich Budde entschied sich, das Rennen weiterzufahren und startete mit einer großen Portion Wut im Bauch zum 1. Wertungslauf. Der Wagen ließ sich beim Fahren nichts anmerken, war unglaublich schnell unterwegs und beendete den Lauf fehlerfrei fast 3 Sekunden! schneller als am Vortag. Dasselbe Ergebnis brachte dann auch der 2. Wertungslauf, was den 1. Platz bedeutete! Am Ende des Tages stand dann auch der Deutsche Meister fest: Mike Röder gewann mit einer überzeugenden Leistung verdient. Wir gratulieren ihm zu diesem überwältigenden Erfolg.

Am folgenden Montag wurde der Mazda in der Werkstatt von Budde Automobile eingehend untersucht und der Schaden festgestellt. Die Diagnose ergab, dass die Reparatur möglich war und schnell wurden die benötigten Teile geordert. Bereits am Mittwoch war das Fahrzeug wieder gerichtet und stand mit den vorgeschriebenen Sollmaßen wieder auf den Rädern. Die Karosseriearbeiten werden bis zum Wochenende erledigt sein, so dass wir die Hoffnung haben, zum Endlauf der ADAC-Slalom-Meisterschaft NAS Cup am 18. Oktober das Fahrzeug startklar an Jan Hoffmann übergeben zu können. Die Kupplung des GT86 ist mittlerweile auch installiert und so wird auch dieses schnelle Fahrzeug wieder am 10./11.Oktober mit Erich Budde in der stärksten Klasse F10 am Start sein. 

 

 

10./11.10. 2015  Für die Endläufe der Deutschen Slalom-Meisterschaft auf dem Flugplatz in Mühldorf-Mößling hat der Budde Automobile Toyota GT86 einige grundlegende Modifikationen erfahren. Die neue DTM-erprobte Rennkupplung sollte erstmals eingesetzt werden, dazu wurde das Fahrwerks-Setup deutlich überarbeitet und auch das RAM-Air-Ansaugsystem ist rechtzeitig fertiggestellt worden. Die Änderungen sollen die Beschleunigung des Fahrzeugs, aber auch die mögliche Querdynamik merklich erhöhen. Kurz nach Mittag erfolgte der Start in der zahlenmäßig stärksten Gruppe F10, die zudem einige sehr hochkarätige Starter mit Aussichten auf den Meistertitel aufwies. Im Trainingslauf zeigte sich die Kupplung von ihrer besten Seite und funktionierte tadellos. Wenn sie sich jetzt auch als standfest erweist, ist sie ein deutlicher Fortschritt. Kupplung und Schwungscheibe sind insgesamt rund 11 kg leichter als die Serienteile, was zu einem blitzartigen Hochdrehen des Motor führt und die Beschleunigung merklich verbessert. Probleme dagegen machte zunächst das Fahrverhalten. Der eigentlich gutmütige GT86 benahm sich im Trainingslauf sehr zickig und reagierte extrem aggressiv auf kleinste Lenkeinschläge. Glücklicherweise war genügend Zeit bis zum ersten Wertungslauf, um einige Einstellungen am Fahrwerk anzupassen. Der Effekt war sofort spürbar, das Fahrzeug lenkte wieder schnell und präzise ein, so wie es sich für ein Slalomfahrzeug gehört. Nur die Hinterachse war noch etwas zu giftig. Trotzdem gelang es Erich Budde Zeiten zu fahren, die bis auf einige Zehntel Sekunden an die Siegerzeiten herankamen. Leider verpasste er im 2. Wertungslauf einen Bremspunkt, verlor die Linie und kassierte durch einen Torfehler 15 Strafsekunden. Damit verschenkte er den sicheren 2. Platz. Am nächsten Tag startete die Gruppe F10 bereits am Vormittag. Nachts hatte es geregnet und die Strecke war noch feucht. Den Abflug von Bitburg im Hinterkopf entschied sich Erich Budde, nicht mit vollem Risiko sondern auf Sicherheit zu fahren, um nicht einen Ausrutscher und damit einen Schaden am Fahrzeug zu riskieren. Wer langsam fährt, der fährt bisweilen unkonzentriert und so kassierte er wieder durch 2 völlig unnötige Pylonenfehler 6 Strafsekunden und landete auf Platz 6. Die Fahrzeit jedoch bewies wieder, dass der GT86 jetzt immer ein ernsthafter Kandidat für obere Plätze ist.  Am 18.10. soll er auf dem Flugplatz Höxter zeigen, was geht.

 

 

18.10.2015  Flugplatz Höxter: die Endläufe für die ADAC-Slalom-Meisterschaft NAS-Cup sind planmäßig verlaufen und führten zu den gewünschten Ergebnissen. Bei kaltem, aber trockenen Wetter waren Jan Hoffmann und Hartmut Grebe schon gegen 10.00 Uhr mit dem Budde Automobile Mazda MX5 am Start. Jan zeigte bereits im Trainingslauf, welche Fahrzeit der Maßstab für die Klasse G5 war. Sein größter Konkurrent auf einem ungewöhnlich schnellen BMW 316i kam nicht näher als  1 Sekunde an Jans Zeiten heran. Auch Hartmut fuhr sehr zügig, blieb aber deutlich hinter Jan zurück. Am Ende stand dann das Ergebnis fest: Jan Hoffmann eroberte ungefährdet Platz 1, Hartmut Grebe landete auf Platz 2. 

Für Erich Budde auf dem Budde Automobile Toyota GT86 war der Wettbewerb mangels hochkarätiger Konkurrenz leider nur eine Pflichtübung. Er entschloss sich deshalb, das Material zu schonen und trotz der sehr kalten Witterung eigentlich unpassende harte Reifen zu fahren. Damit war keine überragende Zeit zu erwarten, sollte aber für den erhofften 1. Platz reichen. Die vorhandenen weichen Reifen sollten für das kommende Wochenende auf der Rennstrecke Oschersleben mit insgesamt 4 hochinteressanten Rennen geschont werden. Dort müssen noch wichtige Punkte für eine aktuelle kleinere Meisterschaft gesammelt werden und deshalb haben sich schon einige schnelle Fahrer angemeldet. Das Ergebnis in Höxter brachte erwartungsgemäß den 1. Platz mit über 13 Sekunden Abstand im Gesamtergebnis auf den Zweitplatzierten. Mit diesem Ergebnis sicherte sich Erich Budde gleichzeitig den 3. Platz im NAS-Cup. Sieger im NAS-Cup wurde mit einer fahrerischen Glanzleistung verdient Tony Tute auf seinem schnellen VW Lupo in der Klasse F8. Wir gratulieren ihm zu dieser Leistung!

 

 

24./25.10.2015 Motopark Oschersleben. Zum Saisonende waren dort 4 Rennen angesetzt, je 2 auf der Grand Prix-Strecke und 2 auf der Kartbahn. Bei kaltem, aber trockenen Wetter begann am Samstag der Wettbewerb mit der Gruppe G, in der Jan Hoffmann mit dem optimal vorbereiteten Budde Automobile Mazda MX5 starten sollte. Jan legte bereits im Training eine Fabelzeit hin, die keiner der Konkurrenten auch nur annähernd erreichen konnte. In den folgenden beiden jeweils fast 5000 m langen Wertungsläufen legte er sogar noch zu, fuhr am Limit fehlerfrei und holte sich nicht nur den Klassensieg der G5, sondern deklassierte die gesamte Gruppe G mit dem Gruppensieg. Selbst superschnelle Fahrzeuge wie ein Porsche GT3 kamen zum Erstaunen der Zuschauer und Konkurrenten nicht an Jans Zeiten heran. Am Nachmittag wollte er das Ergebnis wiederholen, jedoch fielen zwei seiner Konkurrenten durch einen Rennunfall mit stark beschädigtem Fahrzeug aus. Jan entschloss sich, deshalb kurzfristig in die höhere Klasse F9 zu wechseln, in der er in einem größeren Starterfeld gegen starke Rennfahrzeuge mit dem fast serienmäßigen MX5 eigentlich chancenlos war. Aber auch hier zeigte sich die unglaubliche Performance des Mazda, Jan erkämpfte sich auch in dieser Klasse mit Platz 2 einen Podiumsplatz.  Ebenfalls am Start in der Gruppe F10 war Erich Budde mit dem Budde Automobile Toyota GT86. Wegen der kalten Witterung hätte er unbedingt mit den superweichen Reifen starten müssen, aber die waren kurz vor ihrem Ende und hätten die lange Strecke und vor allen Dingen den Wettbewerb am nächsten Tag nicht mehr durchgehalten. Deshalb entschloss er sich, die harte Mischung einzusetzen. Es zeigte sich schnell, dass die Reifen erst gegen Ende der ersten Runde die nötige Betriebstemperatur erreichen konnten. Erich Budde versuchte, den Zeitverlust in der zweiten Runde wieder herauszuholen, was aber nur mit enormem Risiko gelingen konnte. Die fehlerfreie Zeit in allen Läufen war zwar sehr gut, reichte aber dann nur für Platz 2. Für den 2. nur etwa 2000 m langen Wettbewerb sollten dann aber die weichen Reifen noch gut sein und wurden deshalb auch montiert. Das Fahrzeug war wie ausgewechselt, baute schon nach ein paar Metern vollen Grip auf und so konnte Erich Budde ungefährdet den Sieg einfahren

Am Sonntag ging der Wettbewerb unter widrigen Umständen weiter: in der Nacht hatte es geregnet, die Bahn war feucht und die Temperaturen noch niedriger. Jan Hoffmann ließ sich auf dem Mazda MX5 dadurch nicht beirren, entschied sich für weiche Slicks und zeigte in allen Läufen seine drückende Überlegenheit. In allen Läufen fuhr er mit Riesenabstand zu den Konkurrenten ein Bestzeit nach der anderen und holte sich in beiden Wettbewerben wieder den Klassen- und Gruppensieg! Seine Leistung wurde belohnt, indem er mit diesen Ergebnissen die Niedersachsen-Slalommeisterschaft "Welfenpokal" und die Hannoversche Stadtmeisterschaft gewann. Wir gratulieren ihm zu seinem Erfolg! Als zweiter Starter auf dem MX5 war an diesem Tag auch Hartmut Grebe dabei. Er konnte Jans Zeiten nicht erreichen, riskierte einmal etwas zu viel und flog mit einem sehenswerten Dreher von der Strecke. Unbeeindruckt davon setzte er das Rennen fort. Am Ende konnte er sich über einen 2. und einen 3. Platz freuen. 

Erich Budde begann mit dem Toyota GT86 auf den superweichen Reifen, die eigentlich gut funktionieren sollten. Es zeigte sich aber schnell, dass das Rennen auf der GP-Strecke auch das Ende der Reifen bedeutet hatte. Der Toyota driftete ohne Traktion und noch weniger Grip über die enge Strecke und konnte kaum seine überlegene Motorleistung ausspielen. Im ersten Rennen war deshalb nicht mehr als ein 2. Platz zu erzielen. Deshalb entschloss man sich, trotz langsam abtrocknender Strecke für das folgenden Rennen die Regenreifen anzuschrauben.  Der GT86 war jetzt deutlich besser fahrbar und erzielte die schnellste Gesamtzeit. Leider addierte sich ein umgeschobenes Hütchen dazu und so stand wieder "nur" ein 2. Platz auf der Ergebnisliste.

Mit diesem erfolgreichen Saisonabschluss ging es in die Winterpause. Diese wird dazu genutzt, die Fahrzeuge weiter zu verbessern. Der MX5 soll noch etwas feiner abgestimmt werden, um im mittlerweile extrem hohen Grenzbereich noch etwas zahmer zu reagieren, mehr wird nicht gehen. Das Fahrzeug hat den optimalen Zustand bereits erreicht. Für den GT86 wird es noch einige deutliche Verbesserungen geben. Der letzte Einsatz für dieses Fahrzeug wird am 14.11. ein freies Training auf dem Hockenheimring sein, bei dem an der Rundstrecken-Feinabstimmung gearbeitet wird. Wenn die Witterung es zulässt, kommt vielleicht eine neue Rekordzeit für den GT86 dabei heraus.

Wir sind zuversichtlich, dass beide Fahrzeuge in der kommenden Saison wieder ausgezeichnete Ergebnisse einfahren werden.  Jan Hoffmann wird dann voraussichtlich sein eigenes Fahrzeug, einen mit Unterstützung von Budde Automobile neu aufgebauten Toyota MR2 in der Gruppe H1600 einsetzen. Als Ersatz für ihn haben wir bereits einen jungen, schnellen Fahrer gefunden, der entschlossen ist, in Jans Fußstapfen zu treten und seinen Erfolg zu wiederholen. Der erste Testeinsatz auf dem MX5 war jedenfalls sehr vielversprechend..... :-)

 

Saisonende 14.11.2015 Grand Prix-Strecke Hockenheim: Bei einer freien Trainingsveranstaltung des DSK trafen sich zahlreiche Fahrer mit schnellen, aber straßenzugelassenen Fahrzeugen, um die letzte Chance in diesem Jahr für schnelle Rennrunden zu nutzen. Das Wetter war kalt, aber trocken und ließ auf einen schönen Motorsporttag hoffen. Es waren 4 Startgruppen gebildet worden, die jeweils 20 Minuten auf der Strecke waren. Jeder fuhr so schnell, wie er wollte und verantworten konnte unter sportlicher Rücksichtnahme auf langsamere Fahrzeuge. Schließlich ging es in erster Linie um den Spaß am Fahren, und der sollte nicht durch unnötige Unfälle getrübt werden. Am Ende der Veranstaltung waren auch bis auf vereinzelte technische Probleme keinerlei Zwischenfälle zu verzeichnen. Insgesamt eine gewohnt vorbildlich organisierte Veranstaltung des DSK, zu der man immer wieder gerne anreist. Der Budde Automobile GT86 hatte speziell für diesen Tag ein Rundstrecken-Setup erhalten und konnte mit vielen erheblich leistungsstärkeren Fahrzeugen nicht nur problemlos mithalten, sondern diese auch oft überholen und den Auspuff zeigen. Die unglaublich schnellen Rundenzeiten führte dazu, das sich nach den Läufen viele Teilnehmer das Fahrzeug näher anschauten und einen Turbomotor darin vermuteten. Das Erstaunen war groß, dass sich der Motor in weitgehend serienmäßigem Zustand befand und die Fahrleistungen nur durch das Optimieren des Fahrwerks, des Antriebs und des Fahrzeuggewichts verursacht wurden. Hier ist ein Video, um die Veranstaltung aus Fahrersicht mitzuerleben: